Der Photovoltaik-Hersteller kann nun die Restrukturierung seiner Finanzverbindlichkeiten umsetzen. Auch die Aktionäre stimmten auf einer außerordentlichen Hauptversammlung in Bonn für das Rettungspaket. Die Entschuldung allein wird nach Ansicht von Analysten aber für eine längerfristige Überlebensperspektive nicht ausreichen.
Die EU-Kommission wird die Untersuchungen wegen möglicher unrechtmäßiger Subventionen für chinesische Hersteller kristalliner Photovoltaik-Produkte fortsetzen. Vor dem Hintergrund des im Anti-Dumpingverfahren ausgehandelten Kompromisses wird es auch in diesem Verfahren aber vorerst keine vorläufigen Zölle geben. Die endgültige Entscheidung über die Einführung von Zöllen in beiden Verfahren wird nun bis zum 5. Dezember fallen. EU ProSun forderte Brüssel auf, die Ermittlungsergebnisse zu veröffentlichen. AFASE indes begrüßte die Entscheidung der EU-Kommission.
Betreiber von mittelgroßen Photovoltaikanlagen müssen bis zum Ende des Jahres die im EEG geforderten Maßnahmen zum Einspeisemanagement umsetzen. Ansonsten droht eine Streichung der Einspeisevergütung.
Es soll nach chinesischen Medienberichten Gespräche mit fünf Unternehmen über eine Beteiligung an Wuxi Suntech geben. Namen wurden allerdings nicht genannt.
Nach den Gläubigern haben nun auch die Aktionäre dem Kapital- und Schuldenschnitt des Photovoltaik-Herstellers zugestimmt. Dieser ist aus Sicht von Analyst Götz Fischbeck vom Bankhaus Lampe nur der erste Schritt. Für eine langfristige Perspektive muss Solarworld dringend seine Produktionskosten weiter senken und aus seinen teuren Langfristverträge für Silizium herauskommen.
Zum ersten Oktober bringt Sun-TS Electronics gemeinsam mit M.S.B. Facility-Management den VIC-Sonnenstromspeicher heraus. Solange der Strom in der Batteriebank reicht, läuft das VIC-System als Off-Grid-Anwendung. Sollte die gespeicherte Sonnenenergie auf unter 50 Prozent fallen, schalte es automatisch und unmerklich auf Netzbetrieb um, schreibt der Hersteller. Mit fünf Jahren Garantie auf das Gesamtsystem und „einer am […]
Ein weiteres deutsches EPC-Unternehmen ist zahlungsunfähig. Das Amtsgericht München hat nun das vorläufige Insolvenzverfahren von Sunselex eröffnet.
Beide Unternehmen wollen die Cadmiumtellurid-Technologie weiterentwickeln. Im Gegenzug für den Kauf erhält GE 1,75 Millionen Aktien des US-Photovoltaik-Herstellers und wird damit der größte Anteilseigner. Auch bei Photovoltaik-Wechselrichter wollen beide Unternehmen künftig zusammenarbeiten.
Das Photovoltaik-Unternehmen muss nun noch seine Aktionäre auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am Mittwoch gewinnen, dann kann der Kapital- und Schuldenschnitt vollzogen werden. Eine Zustimmung gilt als sehr wahrscheinlich. Auch auf der zweiten Gläubigerversammlung gab es eine große Mehrheit für das Rettungspaket.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller erhält von der Bank of Communications insgesamt 67 Millionen Euro an neuen Krediten. Dies geht zurück auf eine Anweisung des chinesischen Staatsrats im Juli, die heimische Solarindustrie mit Krediten zu unterstützen.