Während die US-Tochter des Photovoltaik-Unternehmens bereits verkauft ist, befindet sich die deutsche Gesellschaft nun im Insolvenzverfahren. Das Betriebs- und Wartungsgeschäft von Gehrlicher Solar läuft zunächst aber weiter.
Der Geschäftsbetrieb bei dem Photovoltaik-Großhändler geht zunächst weiter. Der nun eingesetzte vorläufige Insolvenzverwalter will die bereits zuvor geführten Gespräche mit Investoren fortsetzen und Restrukturierungsmaßnahmen weiter umsetzen. Die Gehälter sind zunächst über das Insolvenzgeld gesichert.
Nach einem Zeitungsartikel soll der EU-Energiekommissar die staatlichen Beihilfen für fossile und atomare Kraftwerke schöngerechnet haben. Ursprünglich ergab der Bericht, dass die EU-Mitgliedsstaaten deutlich weniger Geld für erneuerbare Energien als für Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke ausgeben. Die Energiekonzerne selbst attaktieren derweil die Energiepolitik der EU und fordern ein Ende der Förderung der Erneuerbaren.
In der Union gibt es immer wieder grundlegende Grabenkämpfe zwischen Wirtschafts- und Umweltpolitikern. Nun hat der konservative Wirtschaftsflügel der CDU mal wieder das Ende des EEGs gefordert sowie drastische Einschnitte in die derzeitige Förderung von Photovoltaik-, Windkraft- und Biomasse-Anlagen.
Der Energieexperte des Verbraucherzentrale Bundesverbands hat seine Forderung nach Ausgliederung der Förderung für alte Photovoltaik-Anlagen aus der EEG-Umlage erneuert. Krawinkel fordert, einen Altschuldentigungsfonds bei der KfW-Bank anzusiedeln.
Diese Artikelserie wird vermutlich Gegenreaktionen hervorrufen, in denen der Begriff vorkommt, der in den letzten Jahren in einigen Zeitungen in aggressiver Weise regelrecht inflationäre Verwendung fand : «Solarlobby». Mit Verlaub: Es ist albern, in Anbetracht von 40.000 verloren gegangenen Arbeitsplätzen in 2 Jahren, tagtäglichen Insolvenzen, unzähligen EEG-Veränderungen in wenigen Jahren, dauerhaften medialen Angriffen gegen die […]
Bei den Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien wird die EEG-Umlage gern als Kampfmittel genutzt. Nun fordert ein Bündnis, dass die tatsächlichen Kosten der EEG-Umlage auf der Stromrechnung offen dargestellt werden. Dafür startet es eine breit angelegte E-Mail-Kampagne.
Der Berliner Modulhersteller bestätigte einen Zeitungsbericht, wonach er seine Produktion phasenweise stilllegt. Solon soll Zahlungsschwierigkeiten haben, die den Einkauf von Materialen derzeit schwierig machen. Noch im Oktober soll die Fertigung aber wieder planmäßig aufgenommen werden.
Kaum ein Zell- oder Modulhersteller schrieb im ersten Halbjahr schwarze Zahlen. Außerdem waren die Ausgaben für Forschung und Entwicklung nicht in dem Bereich, die Hightech-Unternehmen kennzeichnen. Das erklärte Analystin Jenny Chase auf der EU PVSEC in Paris.
Das US-Unternehmen will den Hersteller bis zum Jahresende übernehmen. Die Transaktion soll über die Ausgabe von Aktien geschehen. Insgesamt wird Solarcity voraussichtlich rund 158 Millionen US-Dollar für die Übernahme zahlen.