Die Analysten haben einen deutlichen Zuwachs bei Fusionen und Übernahmen im vergangenen Jahr verzeichnet. Bei der Fremdfinanzierung ist die China Development Bank der aktivste Anbieter, was den heimischen Photovoltaik-Herstellern zugute kommt.
Die China Development Bank hat verschiedenen Tochtergesellschaften des Photovoltaik-Herstellers frische Kredite gewährt. Bis zum Jahresbeginn hat Shunfeng 32 Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 890 Megawatt in China ans Netz gebracht. Bis 2016 will der Hersteller, der mit der Übernahme von Wuxi Suntech seine Produktionskapazitäten vervierfacht hat, weitere neun Gigawatt Photovoltaik-Leistung in China installieren.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller plant ein Gemeinschaftsunternehmen mit der China National Nuclear Corporation. Beide Firmen arbeiten bereits seit Monaten an einer gemeinsamen Strategie, um Photovoltaik-Projekte in China zu realisieren.
Der asiatische Photovoltaik-Hersteller will künftig mit dem Dienstleister One Roof Energy in den USA zusammenarbeiten. In einer Absichtserklärung heißt es, dass Hanwha Solar One bis zu 50 Megawatt Solarmodule für Photovoltaik-Projekte liefern will.
Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef hat den Vorschlag seiner Wirtschaftsministerin abgebügelt, die Kosten für die Energiewende über Kredite teilweise vorzufinanzieren. Nun wehrt sich Aigner und es soll eine Aussprache im Kabinett zu diesem Thema geben. Auch Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hält wenig von dem Vorschlag aus Bayern, versprach aber ihn zu prüfen.
Angesichts massiver Überkapazitäten und sinkender Preise auf den Photovoltaik-Märkten will die Regierung in China die heimischen Hersteller unterstützen. Zudem veröffentlichte das zuständige Ministerium eine Liste mit 109 Photovoltaik-Unternehmen, die künftig weiter auf staatliche Fördergelder hoffen dürfen.
Das Unternehmen Ascent Solar hat eine Vereinbarung zum Bau einer Dünnschicht-Modulfabrik in der Provinz Jiangsu unterzeichnet. Die Stadt Suqian, auf deren Gebiet das Werk errichtet werden soll, ist mit rund 24 Millionen Euro am Joint Venture beteiligt.
Nun ist es auch offiziell genehmigt – Energiebau kann künftig auf wachsende Kundschaft hoffen. Das Kölner Photovoltaik-Unternehmen kann den Kundenstamm des insolventen Konkurrenten Donauer Solartechnik übernehmen. Auch für die weitere Produktion des Montagesystems Intersol ist der Weg frei.
Die US-Tochtergesellschaft des deutschen Photovoltaik-Herstellers hat zum Jahreswechsel eine erneute Klage beim Handelsministerium in Washington eingereicht. Es sollen die Schlupflöcher im vor einem Jahr abgeschlossen Anti-Dumping- und Anti-Subventionsverfahren geschlossen werden, die chinesischen und taiwanesischen Herstellern erlaubt ihre Produkte weiter zu Kampfpreisen in den USA auf den Photovoltaik-Markt zu bringen.
Ilse Aigner hat den Vorschlag der Verbraucherschützer aufgegriffen und will die Kosten für die EEG-Umlage strecken. Die bayerische Wirtschafts- und Energieministerin hat einen entsprechenden Leitlinienentwurf vorgelegt, der noch im Januar zunächst in der CSU-Landtagsfraktion und dann im Kabinett in München beraten werden soll.