Der brandenburgische Wirtschaftsminister gerät wegen der Millionen-Zahlung an den Photovoltaik-Hersteller immer stärker unter politischen Druck. Zudem soll die Berliner Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen Insolvenzverschleppung gegen die ehemaligen Vorstände eingeleitet haben. Die Potsdamer Staatsanwaltschaft prüft einen Anfangsverdacht der Untreue.
Das EEG-Umlagekonto war zum Jahresende noch bei 225 Millionen Euro im Minus. Zwischenzeitlich waren es mehr als zwei Milliarden Euro. Die Grünen haben indes eine Anfrage an die Bundesregierung gestellt, die aufzeigen soll, wie sich die Einführung des EEG auf die Entwicklung der Umlage und den Strommarkt ausgewirkt hat.
Der Verband hat nun bestätigt, was sich nach der Veröffentlichung der Bundesnetzagentur zum Jahreswechsel bereits abgezeichnet hat. Der Photovoltaik-Markt in Deutschland ist im vergangenen Jahr um mehr als 50 Prozent zurückgegangen. Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert nun im Zuge einer EEG-Novelle die monatliche Degression bei der Solarförderung wieder abzuschaffen.
Der brandenburgische Photovoltaik-Hersteller hat noch bis Ende März eine Finanzierungszusage von Bosch. Bis dahin braucht Aleo Solar einen Käufer für den 90-prozentigen Bosch-Anteil.
Das Finanzinstitut rechnet mit einem weiteren Zuwachs bei der installierten Photovoltaik-Leistung weltweit. 2015 könnten bereits Anlagen mit 56 Gigawatt Gesamtleistung installiert werden.
Nach Erhebungen von NPD Solarbuzz sind im vergangenen Jahr in den USA Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4,2 Gigawatt neu installiert worden. Damit haben die USA Deutschland überholt und sind zum drittwichtigsten Photovoltaik-Markt hinter Japan und China aufgestiegen.
Nach einem Durchatmen im vergangenen Jahr ist nach einem neuen Bericht von Bernreuter Research bereits in diesem oder dem kommenden Jahr wieder mit einem Überangebot an Polysilizium zu rechnen. Der Preis auf dem Spotmarkt wird nicht zuletzt durch neue kostengünstige Produktionskapazitäten bereits in diesem Jahr weiter sinken.
Die Muttergesellschaft des Photovoltaik-Herstellers hat eine strategische Partnerschaft mit zwei Finanzinstituten in Peking geschlossen. Diese wollen in den kommenden drei Jahren mindestens 2,4 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Hanergy will das Geld vor allem in Photovoltaik- und Wasserkraftprojekte sowie die Weiterentwicklung seiner CIGS-Dünnschichttechnologie investieren.
Die Internationale Handelskommission wird sich in den kommenden Wochen mit möglichen Verstößen gegen die Anti-Dumping- und Anti-Subventionsbestimmungen von kristallinen Photovoltaik-Herstellern aus China und Taiwan befassen. Solarworld hatte einen Antrag eingereicht, dass die Schlupflöcher in der bestehenden Anti-Dumping- und Anti-Subventionsregelung geschlossen werden müssen. Der Vorwurf: Die Photovoltaik-Hersteller nutzen Solarzellen aus Drittländern um die Importzölle zu umgehen.
Die für den Weltraum entwickelten Konzentratoranwendungen von Azur Space Solar Power werden nun noch etwas grüner produziert. Conergy hat für das Heilbronner Unternehmen, eine Fassadenanlage mit 17 Kilowatt realisiert.