Das Photovoltaikunternehmen Conergy hat eine Niederlassung in Tokio eröffnet und einen Auftrag für ein Solarkraftwerk auf der Insel Hokkaido erhalten.
Im Gegenzug wird der dänische Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern für mehr als 300 Millionen Euro mit 20 Prozent bei SMA Solar Technology einsteigen. Das Kartellamt muss der strategischen Partnerschaft noch zustimmen. Beide Photovoltaik-Unternehmen erhoffen sich davon eine Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit.
Der Photovoltaik-Hersteller, der seine Solarmodule in Singapur fertigt, geht auch in diesem Jahr vor einer starken Nachfrage aus. Die Kostensenkungen zeigen mittlerweile Wirkung und sollen auch in diesem Jahr weitergehend. Ein stabilisierter Modulpreis verhilft REC Solar gleichzeitig zu einer Ergebnisverbesserung. Seine Produktionskapazitäten will der Hersteller im kommenden Jahr auch auf 1,3 Gigawatt steigern, zugleich aber auch das Systemgeschäft in Europa beenden.
Eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens IHS benennt die zehn größten EPC-Unternehmen der Welt. Neun davon kommen aus China oder den USA. Nur ein europäisches Unternehmen ist unter den Top 10, die spanische Firma Abengoa.
Mit der Verzögerung von rund einem Jahr kann das deutsche Photovoltaik-Unternehmen nun doch bei dem belgischen Konkurrenten 7C Solarparken einsteigen. Die Aktionäre haben das Angebot von Colexon diesmal mit großer Mehrheit angenommen. Auf der Hauptversammlung des deutschen Photovoltaik-Unternehmens müssen die Aktionäre Mitte April noch die notwendige Kapitalerhöhung beschließen.
Der Wechselrichterhersteller hatte Mitte Februar gemeldet, nun auch Modulwechselrichter für den europäischen Markt anzubieten. Wir haben nachgefragt, wie sich SMA in dem Nischensegment behaupten will und ob sich die neuen Geräte auch für sogenannte Balkon-Anlagen eignen.
Auf einer Fabrikhalle in Norditalien realisiert das Hamburger Unternehmen derzeit eine Photovoltaik-Anlage, deren Solarstrom zu 75 Prozent direkt vor Ort verbraucht werden soll. Gerade nach dem Auslaufen der Solarförderung bieten Eigenverbrauchsanlagen gute Perspektiven für den weiteren Photovoltaik-Ausbau in Italien.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat unzählige Verlängerungen für die Einigung mit seinen Gläubigern für eine Wandelschuldverschreibung ausgehandelt. Nun blieb LDK Solar offenbar aber doch nur der Weg zum Insolvenzgericht auf den Caymans.
Die vor drei Tagen veröffentlichte Studie rechnet die möglichen Produktionskosten der europäischen Modulherstellung vor. Vor allem der Skalierungsfaktor und der Vergleich der Technologien überraschen. Größe lohnt sich deutlich und CIGS-Dünnschicht ist am günstigsten. Module können im besten Fall für 37,2 Cent pro Watt produziert werden und der Solarstrom kostet dann nur 7,39 Cent pro Kilowattstunde. Eine wesentliche Frage zur Umsetzung bleibt aber offen.
Das Marktforschungsunternehmen IHS meldet, dass große Photovoltaik-Hersteller wie Canadian Solar und Sunpower wieder in neue Produktionskapazitäten investieren. Damit reagieren sie auf die steigende Nachfrage.