Mit der Verzögerung von rund einem Jahr kann das deutsche Photovoltaik-Unternehmen nun doch bei dem belgischen Konkurrenten 7C Solarparken einsteigen. Die Aktionäre haben das Angebot von Colexon diesmal mit großer Mehrheit angenommen. Auf der Hauptversammlung des deutschen Photovoltaik-Unternehmens müssen die Aktionäre Mitte April noch die notwendige Kapitalerhöhung beschließen.
Der Wechselrichterhersteller hatte Mitte Februar gemeldet, nun auch Modulwechselrichter für den europäischen Markt anzubieten. Wir haben nachgefragt, wie sich SMA in dem Nischensegment behaupten will und ob sich die neuen Geräte auch für sogenannte Balkon-Anlagen eignen.
Auf einer Fabrikhalle in Norditalien realisiert das Hamburger Unternehmen derzeit eine Photovoltaik-Anlage, deren Solarstrom zu 75 Prozent direkt vor Ort verbraucht werden soll. Gerade nach dem Auslaufen der Solarförderung bieten Eigenverbrauchsanlagen gute Perspektiven für den weiteren Photovoltaik-Ausbau in Italien.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat unzählige Verlängerungen für die Einigung mit seinen Gläubigern für eine Wandelschuldverschreibung ausgehandelt. Nun blieb LDK Solar offenbar aber doch nur der Weg zum Insolvenzgericht auf den Caymans.
Die vor drei Tagen veröffentlichte Studie rechnet die möglichen Produktionskosten der europäischen Modulherstellung vor. Vor allem der Skalierungsfaktor und der Vergleich der Technologien überraschen. Größe lohnt sich deutlich und CIGS-Dünnschicht ist am günstigsten. Module können im besten Fall für 37,2 Cent pro Watt produziert werden und der Solarstrom kostet dann nur 7,39 Cent pro Kilowattstunde. Eine wesentliche Frage zur Umsetzung bleibt aber offen.
Das Marktforschungsunternehmen IHS meldet, dass große Photovoltaik-Hersteller wie Canadian Solar und Sunpower wieder in neue Produktionskapazitäten investieren. Damit reagieren sie auf die steigende Nachfrage.
Der Photovoltaik-Konzern hat seine Entschuldung nach der erfolgten Kapitalerhöhung abgeschlossen. Die Schulden von Solarworld belaufen sich aber immer noch auf 427 Millionen Euro.
Der US-Konzern hat angekündigt, seine Fertigung von Batterien massiv ausbauen zu wollen. Damit einhergehend sollen große Kosteneinsparungen erreicht werden. Als potenzielle Partner sind Samsung, Panasonic und Apple im Gespräch.
Erste Details, wie sich Wissenschaftler und Politiker ein solches Projekt vorstellen, sind in einer Machbarkeitsstudie enthalten, die das Landesumweltministerium von Baden-Württemberg nun veröffentlichte. Der Bau einer Gigawatt-Fabrik in Süddeutschland könnte demnach bei Investitionskosten von einer Milliarde Euro Herstellungskosten von unter 40 Eurocent je Watt erreichen. In der Solarindustrie ist das Projekt allerdings umstritten.
Eine Belastung des Eigenverbrauchs mit der EEG-Umlage ist rechtlich unbedenklich – auch bei Bestandsanlagen. Diese Einschätzung vertritt das Bundeswirtschaftsministerium im Referentenentwurf zur EEG-Novelle.