Nachdem Saint-Gobain sich weitgehend aus dem Photovoltaik-Geschäft zurückgezogen hat, wird die Marke „Solarkauf“ und deren Produkte nun doch weiterbestehen. Das Schweizer Unternehmen Luxra will sie fortführen.
Mit der Neuregelung sollen bestehende strukturelle Fehlanreize korrigiert werden. Die Bundesregierung hält zudem einen rentablen Betrieb von Photovoltaik-Anlagen weiterhin für möglich, da sie im Gegenzug die Einspeisetarife um 0,3 Cent je Kilowattstunde anheben will.
Das Wirtschaftsministerium hat nun seine Anti-Dumping- und Anti-Subventionsermittlung gegen Polysilizium-Hersteller aus Europa beendet. Sie müssen künftig Einfuhrzölle von mehr als 40 Prozent zahlen. Nur Wacker Chemie hatte bereits zuvor eine eigene Preisvereinbarung geschlossen.
Der Photovoltaik-Hersteller hat vorläufige Zahlen für das erste Quartal 2014 vorgelegt. Der Absatz hat sich etwas verbessert. Ansonsten profitiert Solarworld vor allem von der vollzogenen Entschuldung und Sondereffekten aus der Übernahme des Bosch-Solar-Werks in Arnstadt.
Das Bundeswirtschaftsministerium will am Mittwoch die noch fehlenden Paragraphen beim EEG-Gesetzentwurf zu den Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage dem Kabinett vorlegen. Das Entlastungsvolumen für die energieintensiven Unternehmen soll nach einem Medienbericht weiterhin bei fünf Milliarden Euro liegen.
Interview: Am Donnerstag steht die erste Lesung des EEG-Gesetzentwurfs im Bundestag an. In der Solarbranche sorgt vor allem die geplante Belastung des Eigenverbrauchs mit 50 Prozent EEG-Umlage bei Photovoltaik-Anlagen für großen Unmut. Detlef Neuhaus, Vorstandschef von Solarwatt, äußert sich im Interview mit pv magazine zu den möglichen Folgen. Er fordert die Bundesregierung auf, auf die Belastung zu verzichten oder wenigstens die Bagatellgrenze auf 200 bis 300 Kilowatt anzuheben, um auch gerade Investitionen in Photovoltaik-Anlagen im Gewerbe weiter attraktiv zu halten.
Die Institute aus Deutschland und Saudi-Arabien wollen künftig Photovoltaik-Module im Wüstenklima erforschen. Die Partnerschaft vereinbarten sie bei einem Workshop zur Dünnschicht-Photovoltaik in Thuwal.
Nach der Übernahme des US-Wechselrichterherstellers durch den Schweizer Konzern wird die Renewable-Energy-Sparte von Power-One im Mai in die Marke ABB überführt. Dadurch sollen die Stärken beider Unternehmen voll ausgenutzt werden.
Die letzten Hürden für die Übernahme des Photovoltaik-Herstellers scheinen aus dem Weg geräumt. Der Kaufvertrag soll nun Mitte Mai wirksam werden. Dann wird voraussichtlich auch wieder die Produktion anlaufen.
Im ersten Quartal haben sich die Auftragseingänge bei dem Photovoltaik-Maschinenbauer gehäuft. Dennoch blieb unter dem Strich erneut ein Minus stehen. Centrotherm hält für das laufende Jahr aber ein ausgeglichenes Ergebnis weiterhin für möglich.