Aleo Solar: Kaufvertrag soll zum 16. Mai wirksam werden

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Der Vertrag zwischen der Aleo Solar AG und der SCP Solar GmbH über den Verkauf des wesentlichen operativen Geschäfts und der Marke „Aleo“ soll nun am 16. Mai vollzogen werden. Erst Ende vergangener Woche gab es Berichte, dass sich die ursprünglich für Anfang Mai geplante Wiederaufnahme der Modulproduktion in Prenzlau voraussichtlich bis zur Monatsmitte verschiebe. Gründe dafür seien laufende Verhandlungen zwischen den Vertragspartnern und mit den Behörden. Nun scheinen die letzten Details geklärt. Seit dem 1. Mai firmiere Aleo Solar bereits als „Aleo Solar AG i.L.“ – also in Liquidation. Dieser Name werde schließlich – wie auf einer Hauptversammlung Mitte April beschlossen – zur Abwicklung noch in „AS Abwicklung und Solar-Service AG“.

Hinter der Erwerbsgesellschaft SCP Solar steht ein asiatisches Konsortium, zu dem Sunrise Global Solar Energy aus Taiwan, Choshu Industry aus Japan sowie Pan Asia Solar aus Hongkong gehören. Sie wollen weiter monokristalline Hochleistungsmodule der Marke Aleo produzieren und vertreiben. Damit sollen 200 Mitarbeiter weiterhin in der Modulfertigung beschäftigt werden. Ursprünglich beschäftigte Aleo Solar bis zu 700 Mitarbeiter allein in Prenzlau. Der zweite Produktionsstandort in Oldenburg wird geschlossen. Die Suche nach einem neuen Investor war nötig geworden, nachdem Bosch seinen Rückzug aus dem kristallinen Photovoltaik-Geschäft angekündigt hat. Der Stuttgarter Konzern war mit gut 90 Prozent an Aleo Solar beteiligt. Im Zuge des Verkaufs seiner Anteile hat Bosch auch den neuen Besitzern noch eine finanzielle Unterstützung für die Folgejahre zugesagt. Auch Solarworld hat im Zuge der Übernahme der Modulfertigung von Bosch Solar in Arnstadt eine „Mitgift“ erhalten. Für Bosch steht im Vordergrund, möglichst viele Arbeitsplätze trotz des Ausstiegs zu erhalten. (Sandra Enkhardt)

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