ZSW und KAUST forschen gemeinsam bei Dünnschicht-Photovoltaik

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Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und die King Abdullah University of Science and Technology (KAUST) haben eine Partnerschaft für die Weiterentwicklung der Dünnschicht-Photovoltaik vereinbart. Die Zusammenarbeit sei nach dem unterzeichneten Memorandum of Understanding zunächst auf fünf Jahre angelegt. Sie sehe den Austausch von Wissenschaftlern und Studenten, von Know-how und Publikationen vor. Beide Seiten wollten zudem gemeinsame Veranstaltungen organisieren und gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte, erklärte Michael Powalla, ZSW-Vorstand und Leister des Geschäftsbereichs Photovoltaik.

Die Institute hatten die Partnerschaft am Rande eines internationalen Workshops zur Dünnschicht-Photovoltaik im saudi-arabischen Thuwal vereinbart. Dort sei auch das neu gegründete Solar & Photovoltaics Engineering Research Center (SPERC) der KAUST-Universität eingeweiht worden. "Gemeinsam mit dem neuen, hervorragend ausgestatteten SPERC-Zentrum werden wir Materialien, Produktionsprozesse und Charakterisierungsverfahren für Dünnschichtsolarmodule erforschen sowie Anwendungserfahrungen unter den speziellen Umweltbedingungen im Wüstenklima sammeln, sagte Powalla weiter.

Saudi-Arabien und die MENA-Region werden als Märkte mit großem Potenzial gesehen. Saudi-Arabien plant mit "Renewable Energy Program" bis 2030 eine Photovoltaik-Leistung von 16 Gigawatt zu installieren. In dem Programm sind außerdem der Aufbau von Forschungs- und Entwicklungs-Know-how sowie Kooperationen mit ausländischen Experten für erneuerbare Energien vorgesehen, wie das ZSW mitteilte. (Sandra Enkhardt)

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