Die Länderkammer fordert von der Bundesregierung, die im EEG 2017 verankerte Verordnung zur Förderung von Geschäftsmodellen rasch umzusetzen. Dabei sollten Photovoltaik-Mieterstrommodelle mit Eigenverbrauch gleichgestellt werden. Das Bundeswirtschaftsministerium tendiert allerdings eher zu einer direkten Förderung von Photovoltaik-Mieterstrom.
Die Kostenreduktion von etwa 40 Prozent in den vergangenen drei Jahren hat nach Ansicht des Bundesverbands Solarwirtschaft maßgeblich zum Ausbau beigetragen. Bis Ende 2018 wird eine Verdopplung auf mehr als 100.000 Photovoltaik-Speichersysteme in Deutschland erwartet.
Mehr als eine Milliarde Euro mehr eingenommen als ausgegeben, haben die Übertragungsnetzbetreiber für die Zahlung an die Betreiber von Photovoltaik-, Windkraft- und Biomasseanlagen in Deutschland im Februar. Damit hat das EEG-Konto schon fast den Höchststand aus dem letzten Jahr erreicht.
Photovoltaik, Windkraft und Biomasse werden immer preiswerter und produzieren in Deutschland mehr Strom, als es die Atomkraft je geschafft hat. Trotz steigenden Kosten und Risiken setzen viele EU-Länder jedoch weiterhin auf Atomenergie.
Als erstes Bundesland hat Baden-Württemberg damit die Länderöffnungsklausel des EEG 2017 genutzt. Das Ländle hält sich mit der Verordnung in den Ausschreibungen für große Photovoltaik-Anlagen nun für wettbewerbsfähig.
Forschern aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland ist es gelungen, eine neue Bestmarke bei im Roll-to-Roll-Verfahren hergestellten Perowskit-Solarzellen zu erzielen. Der Produktionsprozess soll sich für die industrielle Herstellung eignen.
Mit Shenzhen Topray Solar und Yuhuan BLD Solar Technology droht zwei weiteren chinesischen Photovoltaik-Herstellern wegen Verstößen der Ausschluss aus der Mindestpreisvereinbarung. Wenn die EU-Kommission sie aus dem Undertaking ausschließt müssen sie für ihre Photovoltaik-Importe in die Anti-Dumpings- und Anti-Subventionszölle von rund 65 Prozent zahlen.
Die Neuregelung bietet einen klaren Rechtsrahmen für den Netzanschluss dieser Anlagen zum Eigenverbrauch. Die französische Regierung plant zudem ein zusätzliches Rabattprogramm, um solche Installationen verstärkt anzureizen. Das französische Energieministerium veröffentlichte zudem die Sieger der ersten 500-Megawatt-Ausschreibungsrunde.
Der Solarpark in Benban wurde offiziell von der ägyptischen Electricity Transmission Company genehmigt. Die 64,1 Megawatt-Photovoltaik-Anlage wird zu Teilen von der Bayerischen Landesbank und der Arab African International Bank finanziert.
Der chinesische Anbieter will in der kommenden Woche seine großformatige Energiespeicherlösung „Trina Mega“ für Deutschland vorstellen. In Großbritannien und Mauretanien hat Trina BESS mit seinem modular aufgebauten Lithium-Ionen-Speicher bereits erste Projekte realisiert.