Der Prüfdienstleister hat ein Programm mit eigener Software entwickelt. Dabei werden die Reflexion des Sonnenlichts durch das Glas der Solarmodule gemessen und es lassen sich Blendungsrisiken für das gesamte Jahr ermitteln. Der TÜV Rheinland weist darauf hin, dass nachträgliche Blendschutzmaßnahmen bei Photovoltaik-Anlagen zu Ertragseinbußen führen.
Das Photovoltaik-Unternehmen erwartet für das laufende Jahr nun einen Umsatz zwischen 140 und 170 Millionen Euro. Auch das Ergebnis wird voraussichtlich schwächer ausfallen. Phoenix Solar kann einen Verlust für 2017 nicht mehr ausschließen.
Der österreichische Photovoltaik-Speicheranbieter sammelt erst im vergangenen Jahr per Crowdfunding mehr als 725.000 Euro ein. Damit wollte Neovoltaic seine Expansion nach Deutschland finanzieren. Doch im Juli ging das Geld aus.
Die Solarworld Industries GmbH, für die der bisherige Vorstandschef Frank Asbeck als Geschäftsführer eingetragen ist, will wesentliche Teile der Zell- und Modulproduktion an den deutschen Standorten weiterführen. Die Gläubigerversammlung muss am Freitag der Vereinbarung noch zustimmen. Die Investoren übernehmen auch die Anteile an ausländischen Gesellschaften, nicht jedoch die US-Tochter des deutschen Photovoltaik-Herstellers.
Die Aufwendungen für die weltweite fossile Energiewirtschaft betrugen nach einer Studie des Internationalen Währungsfonds mehr als fünf Billionen US-Dollar 2015. Sie lagen damit nochmals höher als 2013 und machten erneut 6,5 Prozent des globalen Bruttoinlandprodukts aus.
Etwa 4800 Megawatt an Photovoltaik-Leistung sind in den ersten sechs Monaten in Indien in Betrieb genommen worden. Der Photovoltaik-Zubau von 4038 Megawatt aus dem Vorjahr ist damit bereits übertroffen, wie die neuesten Daten der Analysten zeigen. Steuerunsicherheiten könnten die Nachfrage 2018 etwas verlangsamen.
Die belgischen Forscher haben die Effizienz im Labor auf 23,9 Prozent gesteigert. Damit übertraf das Imec erstmals auch Wirkungsgrade von reinen Silizium-Solarzellen.
Im ersten Halbjahr hat sich das Geschäft des Photovoltaik-Unternehmens positiv entwickelt. Die Finanzierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen zeigen Wirkung.
In einer repräsentativen Umfrage gaben fast alle Befragten an, dass sie den Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Co. für wichtig bis außerordentlich wichtig halten. Damit sieht die Agentur für Erneuerbare Energien die kommende Bundesregierung in der Pflicht, die Energiewende entschlossen voranzutreiben.
Im Juli überstiegen die Ausgaben die Einnahmen der Übertragungsnetzbetreiber um knapp 650 Millionen Euro. Dennoch verzeichnen sie weiterhin einen komfortablen Überschuss auf dem EEG-Konto.