Auf einer Gläubigerversammlung sind wichtige Entscheidungen für die Zukunft des Photovoltaik-Herstellers getroffen worden. Die Gläubiger stimmten für den Entschluss, den defizitären Geschäftsbetrieb Ende September einzustellen, sofern sich kein Investor findet.
Das Sommerloch ist nicht ungewöhnlich. Die spannende Frage ist jedoch, wann das Interesse an Angeboten nach Photovoltaik-Anlagen und Heimspeichern wieder anzieht.
Es läuft bereits ein Crowdfunding auf der Plattform, bei dem die Investoren nicht nur zur Finanzierung der Photovoltaik-Anlagen beitragen, sondern anschließend auch den Solarstrom beziehen können. Zukünftig wollen Econeers und Enyway ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen.
Derzeit läuft bei der EU ein neues Anti-Dumping-Verfahren gegen Solarglas-Hersteller aus Malaysia. Für Importe von chinesischem Solarglas gelten bereits seit 2014 hohe Anti-Subventions- und Anti-Dumpingzölle. Die europäischen Modulhersteller fürchten weitere massive Wettbewerbsnachteile und die Gefahr eines Monopols für Interfloat in Europa.
Im Zuge der jüngsten Eskalation des Handelskriegs könnten Wechselrichter das nächste Opfer werden.
Swissolar moniert besonders den starken Einbruch bei mittleren und großen Photovoltaik-Anlagen, für die die Wartezeiten von sechs Jahren für die Einmalvergütung verkürzt werden muss. Die Nachfrage nach kleinen Anlagen und Photovoltaik-Heimspeichern zog dagegen an.
Die 84,45 Millionen Euro verteilten sich auf 449 laufende Vorhaben. Zudem sind Fördermittel von gut 90 Millionen Euro für 109 neue Forschungsprojekte bewilligt worden, wie aus dem verabschiedeten „Bundesbericht Energieforschung 2018“ hervorgeht.
Das junge Unternehmen Shine hat eine Plattform basierte Dienstleistung für Stromverbraucher entwickelt. Nicht nur diejenigen, die eine Investition in eine Solaranlage oder einen Batteriespeicher planen, können profitieren.
Auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei hat die Bundesregierung bestätigt, dass das Einsparziel von 40 Prozent CO2-Emissionen bis 2020 gegenüber 1990 verfehlt wird. Zugleich bekräftigte sie ihren Willen, die Lücke unter anderem durch Sonderausschreibungen für Photovoltaik und Windkraft an Land klein halten zu wollen.
Mit der Entscheidung der Richter in Karlsruhe ist das Urteil des Landgerichts Osnabrücks rechtskräftig. Die vier Verurteilten erhielten wegen des gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs beim Verkauf von Anteilen an Solarparks teilweise hohe Haftstrafen.