Während herkömmliche Dachziegel bei der Produktion viel Energie verschlingen, dreht der solare Dachziegel von Meyer Burger den Spieß um und produziert Energie. Ab Mitte 2023 ist er im Großhandel für Photovoltaik-Projekte in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich. Viele neue Ideen unterscheiden ihn von anderen Produkten dieser Art auf dem Markt, das überzeugte die pv magazine Jury.
Das National Renewable Energy Laboratory der USA hat eine neue, interaktive Version seines Diagramms zum Wirkungsgrad von verschiedenen Solarzellen-Technologien veröffentlicht.
Trina Solar und GP Joule haben den zweiten Abschnitt der Photovoltaik-Anlage im brandenburgischen Klettwitz fertiggestellt. Sie wird mit bifazialen Modulen von Trina Solar betrieben und hat eine Leistung von rund 80 Megawatt. Zusammen mit dem ersten Bauabschnitt verfügt der Solarpark über eine Gesamtleistung von 170 Megawatt. Er befindet sich auf dem Gelände eines ehemaligen Braunkohletagebaus.
Der Metallurgiekonzern hat sein erstes hybrides Speichersystem auf der Basis von Lithium-Ionen-Batterien und Vanadium-Redox-Flow-Batterien in Bayern in Betrieb genommen. Das System kombiniert den Angaben des Unternehmens zufolge die Vorteile und elektrochemischen Eigenschaften beider Speichertechnologien.
Der südkoreanische Photovoltaik-Hersteller Qcells und eine Forschungsgruppe unter Leitung des Helmholtz-Zentrums Berlin haben in Thalheim eine Pilotproduktionslinie für Silizium-Perowskit-Tandemzellen aufgebaut. Ziel des Projekts ist es, die Massenproduktion und Marktdurchdringung der Technologie zu beschleunigen.
Das Modul verfügt über 108 monokristalline n-type-Halbzellen. Die durchschnittlichen Wirkungsgrade betragen 21,51 bis 22,02 Prozent. Es ist nach IEC 61215, IEC 61730 und für die Brandschutzklasse A nach IEC 61730-2 zertifiziert.
Longi hat nach eigenen Angaben einen Wirkungsgrad von 26,81 Prozent für eine nicht näher spezifizierte Heterojunction-Solarzelle erreicht. Das Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) hat das Ergebnis bestätigt.
Der Prototyp ist neun Quadratzentimeter groß und zeichnet sich dem ZSW zufolge durch eine industrietaugliche und skalierbare Bauelementarchitektur aus. Bei kleineren Laborzellen habe man für diese Materialkombination bereits eine Effizienz von 26,6 Prozent erzielt.
Im Rahmen eines eigenen Teilvorhabens im europäischen Horizon-Projekt Enflate sollen in einem Quartier in der Ostschweiz Einzelpersonen ihre Strom-Flexibilitäten auf einer Plattform anbieten können. Beteiligt sind die Hochschule Luzern, die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke, CKW und die europäische Strombörse.
Für den Heteroübergang hat das Team der TU Dresden das gleiche Material in zwei unterschiedlichen Phasen zusammengebracht. Mit der Kombination von Cäsium-Blei-Iodid-Perowskit in der Beta- und der Gamma-Phase wurde ein Wirkungsgrad von 21,1 Prozent erreicht.