Trina Solar und GP Joule stellen 170-Megawatt-Photovoltaik-Anlage in Brandenburg fertig

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Die 170-Megawatt-Photovoltaik-Anlage von Trina Solar und GP Joule im brandenburgischen Klettwitz ist nun fertiggestellt. Für die zweite Ausbaustufe wurden 163.000 bifaziale Module mit einer Gesamtleistung 80 Megawatt installiert. Der erste Abschnitt wurde im Mai 2022 in Betrieb genommen. Der Solarpark konvertiert die Brachfläche eines ehemaligen Braunkohletagebaus. Er ist Teil des „Energieparks Lausitz“, der mit seiner Gesamtleistung von 300 Megawatt eine der größten Photovoltaik-Freiflächenanlagen Deutschlands ist.

Nach Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts erzeugt die Anlage voraussichtlich 173.000 Megawattstunden Solarstrom pro Jahr und spart damit über 120.000 Tonnen CO2 ein. Zum Einsatz kommen bifaziale Module von Trina Solar. Sie absorbieren Sonnenlicht auf beiden Seiten, wodurch der Energieertrag um bis zu 30 Prozent steigen könne. Nach Angaben des Unternehmens sind sie äußerst zuverlässig und funktionieren auch bei schwächeren Lichtverhältnissen, was sie für Standorte mit vermehrter Bewölkung prädestiniere. Durch die Doppelglas-Konstruktion seien sie besonders für extreme Umweltbedingungen geeignet. 

Die Grube Klettwitz im brandenburgischen Schipkau ist eine der größten Brachflächen Europas. Der Tagebau war bis 2018 in Betrieb. GP Joule wurde beauftragt, ihn in einen Solarpark umzuwandeln.  „Leistungsstarke Projekte wie dieses hier in Klettwitz sind wegweisend für die Energiewende und den Klimaschutz. Wir bauen auf eine verlässliche Zusammenarbeit mit starken Partnern wie Trina Solar“, so Meik Gessner, Geschäftsführer Anlagenbau bei GP Joule EPC. 

Gonzalo de la Viña, President EMEA bei Trina Solar, betonte die Bedeutung von Photovoltaik-Projekten auf Brachflächen: „Wenn es um die Umwidmung und Sanierung ehemaliger Brachgelände geht, sind Solaranlagen auf Konversionsflächen ein absolutes Muss.“ Sein Unternehmen habe „durch Innovation, Effizienz und das Streben nach Spitzenqualität hat Trina Solar neue Maßstäbe bei der umweltgerechten Sanierung gesetzt.“

Im Frühjahr hatte GP Joule erklärt, bis zum Herbst den weiteren Teil des „Energieparks Lausitz“ fertigstellen zu wollen und den dort erzeugte Solarstrom dann teilweise für die Produktion von grünem Wasserstoff genutzt werden. Ein nahegelegener Autohof werde diesen in Zukunft an zwei Tankstellen anbieten.

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