Eine Erhöhung des Treibhauseffekts um 40 Prozent erwarten die Forscher, wenn der Kohle und Erdöl künftig durch Erdgas ersetzt werden. Die Plattform Erneuerbare Energien aus Baden-Württemberg fordert derweil eine Quote für grünen Wasserstoff und Biogas im Erdgasnetz.
Für die neuen monokristallinen Module verwendet der Wismarer Photovoltaik-Hersteller größere Wafer, die die Leistung auf bis zu 325 Watt erhöhen. Sonnenstromfabrik nimmt für die neuen Module die monokristallinen Standard-Produkte aus dem Programm.
In Kassel treffen sich die Digitalisierungsexperten der Sinteg-Projekte, die mit rund 200 Millionen Euro vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert werden. Die notwendige Technik ist größtenteils installiert, jetzt kann der Handel von übermorgen simuliert werden.
Auf der EU PVSEC stellten die Berliner Forscher ihre neueste Entwicklung vor. Den hohen Wirkungsgrad für die Perowskit-CIGS-Tandemsolarzelle erreichten sie durch eine Zwischenschicht aus organischen Molekülen.
Die EU-Kommission fördert das Projekt „Hiperion“ mit 10,6 Millionen Euro. Es geht darum, die innovative Photovoltaik-Technologie des Schweizer Herstellers auf den Markt zu bringen. Die Solarmodule sollen einen Wirkungsgrad von 29 Prozent erreichen.
Unter den Aufträgen befinden sich unter anderem Serienprojekte für elektrische Antriebe von Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Die Mobilitätssparte von Bosch hat sich dem Chef zufolge besser als der weltweite Markt entwickelt, dabei verfolgt der Zulieferer einen technologieoffenen Ansatz, wie die jüngsten Schritte belegen.
Die Freiburger Wissenschaftler präsentieren auf der EU PVSEC integrierte Photovoltaik-Lösungen. Dabei zeigt sich, die Frage Dach oder Freifläche greift viel zu kurz. Um Nutzungskonflikte und Akzeptanzprobleme zu vermeiden, gibt es vielfältige Auswege: Photovoltaik über landwirtschaftlichen Flächen, in Gebäuden oder Fahrzeugen integriert, an Verkehrswegen oder auf Wasserflächen.
Im Zuge des Pilotprojektes sollen technische Lösungen erarbeitet werden, wie das Niederspannungsnetz digitaler werden kann. Ein gesteuertes Laden soll die Netze entlasten und zugleich mehr Kapazitäten für Elektrofahrzeuge schaffen.
Die bayerische Staatsregierung lässt sich „Zentrum Wasserstoff Bayern“ in Nürnberg einiges kosten. Es sind erste Pilotprojekte geplant, die die Wasserstoffstrategie des Bundeslandes beflügeln sollen.
Eine Studie der University of Arizona hat die Vorteile der Kombination aus Photovoltaik und Landwirtschaft untersucht. Demnach ist der Anbau von Chiltepin-Chilis, Jalapenos und Cherrytomaten im Schatten von Photovoltaik-Modulen nicht nur möglich, sondern kann in Trockengebieten der USA auch zu einer besseren Ernte führen.