Der Haus-Anbieter hat nach dem Zwischenfall in Schönberg, als vermutlich ein Heimspeicher brannte und durch die nachfolgende Detonation eine Hauswand geradezu wegsprengte, umgehend reagiert. In Abstimmung mit LG versetzte er einige der Batteriespeicher in Stand-by, andere wurden gedrosselt. LG selbst hat bisher nicht reagiert, es gibt jedoch einen Aufruf zur Prüfung der Seriennummern samt Rückrufaktion.
Auf der Tagung sind die politischen Hürden einmal mehr aufgezeigt worden, die in der nächsten Legislaturperiode endlich konsequent angegangen werden müssen. Die Themen sind dabei nicht neu: Genehmigungsverfahren für neue Ladehubs, flexible Nutzung von Energiespeichern, bidirektionales Laden und Sektorenkopplung.
Algotrader, die Spezialisten für die Vermarktung großer Batteriespeicher, erleben die rasante Entwicklung auf dem deutschen Markt aus erster Hand. Kein Wunder also, dass auch diese Branche wächst: In der aktualisierten pv magazine-Übersicht sind mehrere neue Anbieter verzeichnet, weitere bereiten den Einstieg in das Vermarktungsgeschäft vor. Und nicht nur das Volumen wächst, es verändert sich auch die Struktur des Marktes.
In Schleswig-Holstein hat in einem Musterhaus vermutlich ein Photovoltaik-Heimspeicher gebrannt und ist explodiert. Das Wohnhaus ist schwer beschädigt und muss voraussichtlich abgerissen werden. Die Bewohner waren zum Glück nicht zu Hause.
Mit inzwischen 75 Anbietern und mehr als 390 Angeboten, ist unsere Marktübersicht für große Batteriespeicher so umfangreich wie noch nie. Das Interesse spiegelt die große Nachfrage am Markt. Gewerbeanwendungen wie Lastspitzenkappung oder die Nutzung als Ladebooster stoßen auf wachsendes Interesse, aber vor allem die Gewinnchancen am Energiemarkt führen zu steigenden Investitionen.
In der Gemeinde Schuby soll der Batteriespeicher mit 103,5 Megawatt Leistung und 238 Megawattstunden Kapazität ab Frühjahr 2026 zur Stabilität des Stromnetzes beitragen. 64 Containerstationen werden dazu aufgebaut, allerdings nur tagsüber unter der Woche, um die Beeinträchtigungen für die Anwohner gering zu halten.
Am zweiten Tag der Konferenz des TÜV Rheinland standen Batteriespeicher im Fokus. Am ersten Tag diskutierten die die rund 170 Experten in Köln Themen rund um Module und Qualitätsprüfungen, unter anderem den Trend zu höheren Systemspannungen.
Der Speicher an den Standorten Hamm und Neurath soll an den Regelenergiemärkten eingesetzt werden und somit zu Netzstabilisierung beitragen. RWE plant bereits den Bau eines weiteren Batteriespeichers in Hamm.
In den Gängen der fünf Messehallen in Essen drängten sich etwa 33.000 Besucher an den drei Tagen. Die Themen waren dabei vielfältig, ihnen gemein war, es ging um die zukünftige Energieversorgung. Mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl und die Ausrichtung der neuen EU-Kommission ist nicht ganz klar, wo die Reise hingeht. Doch einige Themen sind gesetzt und sie reichen von mehr Flexibilität etwa durch Batteriespeicher über Stromabnahmeverträge für gesicherte Preise bis hin zum Smart-Meter-Rollout, der nun wirklich auch in Deutschland kommen könnte.
Am selben Standort wie das Photovoltaik-Unternehmen Heckert Solar und mit identischer Geschäftsführung werden Batteriespeicher für Gewerbe und Industrie vertrieben. Basis ist ein System des chinesischen Konzerns CRRC.