Der Energiekonzern will im dynamischen Photovoltaik-Speichermarkt weiter mitmischen. Er plant nun ein Modell, bei dem die Kunden, den erzeugten Solarstrom auf ein virtuelles Stromkonto speichern und flexibel abrufen können.
In der nächsten Legislaturperiode sollten die Potenziale für Innovationen und neue Geschäftsmodelle für Stromspeicher im Netzbetrieb im Fokus stehen. Der gezielte Einsatz von Photovoltaik-Heimspeichern kann den Anteil von erneuerbaren Energien im Haushalt erhöhen und Kosten für den lokalen Netzausbau reduzieren, wie aus der „Netzflexstudie“ der Deutschen Energie-Agentur hervorgeht.
Interview: Norbert Schlesiger ist neuer Geschäftsführer beim Batteriespeicherhersteller Deutsche Energieversorgung mit der Marke Senec und folgt darauf dem Gründer Mathias Hammer. Sie erläutern im gemeinsamen pv-magazine-Interview, was sie mit dem Wechsel bezwecken und warum Ihrer Einschätzung nach Senec über erhebliche Wachstumspotenziale verfügt.
pv magazine award: „My Reserve“ von Solarwatt regelt schnell, genau und batterieschonend. Diese Eigenschaften sind wichtig, damit der Batteriespeicher die Eigenversorgung effizient erhöht.
Wirtschaftlichkeit: Götz Fischbeck von Smart Solar Consulting hat sich die Zahlen und Vertragsbedingungen der Stromdienstleistungen angesehen, die letztes Jahr auf den Markt gekommen sind. Neben der Sonnen-Community und Senec-Cloud gibt es weitere Angebote, die ähnlich sind.
Sonnenflat City: Der Allgäuer Speicheranbieter lässt auch Mieter und Wohnungsbesitzer an der Energiewende teilhaben, wie Philipp Schröder, Vertriebsgeschäftsführer von Sonnen, im Interview erklärt.
Batterieproduktion: Künftig kommen alle Lithium-Ionen-Batterien der Daimler AG aus dem sächsischen Kamenz. Das gilt auch für die stationären Batterien, die seit einem Jahr den Namen Mercedes-Benz tragen dürfen. pv magazine hat die Produktion besichtigt, die bis in das Jahr 2009 zurückreicht. Daimler hat nämlich als Erstes die Technologie im Automobil eingesetzt.
Der Berliner Speicherpionier wird für die Kodiak-Inseln in den USA ein Drei-Megawatt-Batteriesystem generalüberholen. Mit dem Update sollen künftig Lithium-Ionen-Batterien für eine sichere Stromversorgung sorgen.
Eurobat will eine „2030 Batteriestrategie für Europa“. Diese ist nach Ansicht der Vereinigung notwendig, um auch die Entwicklung und Herstellung von Batterietechnologien in Europa zu halten.
6.000 Kunden erhalten im Rahmen des „Pilotprogramms Einsparzähler“ Smart Meter. Die Einsparungen sollen die Kosten von 60 Euro im Jahr für die Zähler deutlich übersteigen.