Eon bietet ab April „Solarcloud“ für Speicherkunden an

In den vergangenen Monaten haben sich die Anbieter von Photovoltaik-Heimspeichern in Deutschland mit neuen Geschäftsmodellen übertrumpft. Ob Community, Cloud oder Pool – immer neue Varianten tauchten auf dem Markt auf. Nun mischt auch die Eon Energie Deutschland auf diesem Feld mit. Es wolle unter dem Leitgedanken „Deine Energie“, in diesem Jahr eine Reihe von digitalen Angeboten auf den Markt zu bringen – mit Fokus auf Photovoltaik, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Ab April werde es die Eon „Solarcloud“ geben. Der Erzeuger von Solarstrom könne dabei die selbst produzierte Energie in unbegrenztem Umfang sowie zeitlich unabhängig auf einem virtuellen Stromkonto speichern und darauf flexibel zugreifen. Zunächst wolle Eon dieses Modell in Deutschland als Erweiterung zu seinem Photovoltaik-Speicher Aura anbieten.

Zunächst sei geplant, die „Solarcloud“ für Neukunden des Photovoltaik-Speichersystems anzubieten, sagte ein Eon-Sprecher auf Nachfrage von pv magazine. Es gehe darum, dass die Anlagen so ausgelegt werden, damit die Cloud auch zuverlässig ausreichend Strom für die Kunden liefern könne. Es seien aber bereits weitere Ausbaustufen geplant. „Dann wird es auch möglich, Elektrofahrzeuge unterwegs mit eigenem Solarstrom zu tanken. Weiterhin entwickelt Eon-Konzepte, um überschüssigen privaten Solarstrom direkt an Nachbarn zu verkaufen oder mit Freunden zu teilen“, heißt es bei Eon dazu. Auch die Einbindung von Kunden, die bereits einen Photovoltaik-Speichersystem von Eon hätten, sei zu einem späteren Zeitpunkt durchaus möglich. (Sandra Enkhardt)