Maximal zwölf Punkte können Investoren in vier verschiedenen Kategorien für die Genehmigung ihrer Solarparks sammeln. Ab neun Punkten kann das Bauleitverfahren direkt eingeleitet werden.
Die Projekte sollen in einem transparenten und diskriminierungsfreien Ausschreibungsverfahrens ausgewählt werden, bei dem die Bieter um den niedrigsten Fördertarif konkurrieren, der für die Realisierung eines einzelnen Projekts erforderlich ist. Um in den Genuss der Regelung zu kommen, müssen die erfolgreichen Bieter ihre Photovoltaik-Anlagen vor dem 30. Juni 2026 in Betrieb nehmen.
Eine Pflicht zur Installation einer Photovoltaik-Anlage bei gewerblichen Neubauten und großen Parkplätzen besteht bereits seit diesem Jahr. Nun ist das Landessolargesetz novelliert worden und die Vorschriften werden damit ausgeweitet.
Interview: Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar), Carsten Körnig, erläutert die vier Prämissen, denen eine Industrieförderung genügen muss. Auf keinen Fall dürfe sie die Ausbauziele gefährden. Andererseits könne eine zu hohe Importabhängigkeit langfristig ganz schön teuer werden.
Auf dem 21. Forum Wärmepumpe traf sich die Branche in Berlin und diskutierte die neuen Gesetze und die noch ausstehenden Regelungen für die Wärmewende. Die wichtigste Forderung war neben der schnellen Festlegung des neuen Förderregimes erneut die Absenkung des Strompreises, um die Wärmepumpe wettbewerbsfähiger zu machen. Die Bundesnetzagentur gab Einblicke in die Steuerung von Wärmepumpen durch Netzbetreiber.
Für energieintensive Unternehmen und das produzierende Gewerbe soll mindestens in den nächsten zwei Jahren die Stromsteuer auf das europäische Minimum von 0,05 Cent pro Kilowattstunde gesenkt werden. BEE und BDEW kritisieren, dass die Absenkung nicht weiter gefasst wird.
In einem Impulspapier hat die Deutsche Energie-Agentur vier zentrale Handlungsfelder benannt, mit denen der Markthochlauf gelingen kann. Dann wird bis 2025 ein Zubau von bis zu einem Gigawatt an EEG-geförderten und ungeförderten Agri-Photovoltaik-Anlagen prognostiziert.
Das Schweizer Photovoltaik-Unternehmen will mit einer Reihe von Video-Porträts zeigen, wie facettenreich die Solarbranche in Europa ist, wie viele Jobs bereits entstanden sind und dass der Standort Europa als Innovationstreiber eine Daseinsberechtigung hat. Für die erste Folge hat Gunter Erfurt den Solarglashersteller Interfloat besucht.
Die Internationale Agentur für erneuerbare Energien hat in einem kürzlich veröffentlichten Bericht festgestellt, dass der Umfang der Energiewende dringend beschleunigt werden muss, um die Klimaziele des Pariser Abkommens zu erreichen. Insbesondere der Einsatz der Photovoltaik muss demnach beschleunigt werden und sich bis zum Ende des Jahrzehnts vervierfachen.
Die Netzgebühren für Strom werden 2024 in Deutschland weiter steigen. Die Übertragungsnetzbetreiber begründen das vor allem mit hohen Kosten für Redispatch, Netzreserve, die Vorhaltung von Regelleistung und die Beschaffung von Verlustenergie.