Nach der Antidumpingklage hat nun EU ProSun in dieser Woche noch eine Beschwerde wegen unlauterer Subventionen gegen chinesische Photovoltaik-Hersteller bei der Europäischen Kommission eingereicht. Über die Folgen der Ermittlungen für die Modulpreise und die weltweiten Photovoltaik-Märkte gibt es unterschiedliche Auffassungen.
Die Bundesregierung hat bei der Photovoltaik nur wenig ambitionierte Ziele. Bei 52 Gigawatt soll die Solarförderung enden. Wissenschaftler halten eine installierte Photovoltaik-Leistung von 200 Gigawatt in Deutschland bis spätestens 2050 für sinnvoll – gerade mit Blick auf die Energiewende.
Zusätzlich zur Antidumpingklage hat die von Solarworld geführte Initiative EU ProSun nun noch eine Antisubventionsklage in Brüssel eingereicht. Die chinesischen Exportsubventionen sind nach Einschätzung der Initiative für die massiven Überkapazitäten im Photovoltaik-Markt verantwortlich.
In Milda wird derzeit ein Solarpark installiert. Diebe stahlen nun Solarmodule im Gesamtwert von 50.000 Euro und Kupferkabel von der Baustelle.
Die Liberalen wollen die Einspeisevergütung für Wind, Photovoltaik und Biomasse durch ein Quotenmodell ersetzen. Dies stößt bei Grünen und Umweltverbänden auf wenig Gegenliebe. Diese sehen die FDP auf dem Weg in die energiewirtschaftliche Planwirtschaft.
Die Liberalen haben nun ihre Reformvorschläge für das EEG vorgelegt. Sie wollen weg von Einspeisetarifen für Photovoltaik, Wind und Biomasse hin zu einem Quotenmodell, dass bisher in keinem Land wirklich funktioniert hat. Außerdem stellt die FDP den Einspeisevorrang in Frage.
Das Wirtschaftsministerium hat mit Vertretern aus der Photovoltaik-Industrie und Wissenschaft ein Konzept erarbeitet, wie die Unternehmen die derzeitige Krise meistern könnten. Es wird dabei auch eine grundlegende Überarbeitung des EEG gefordert.
Ab kommendem Jahr sollen in der Alpenrepublik nur noch Photovoltaik-Anlagen bis 500 Kilowatt eine Einspeisevergütung erhalten. Neu im Gesetz ist ein Investitionszuschuss.
Die Liberalen arbeiten emsig an einem Papier für eine EEG-Reform. Nun gibt es neue Vorschläge, wie die Stromkunden entlastet werden sollen.
Die Anmeldung für das erste Register zur Förderung von Photovoltaik-Anlagen in Italien ist um Mitternacht ausgelaufen. Im Oktober wird die GSE dann die Listen mit den förderfähigen Anlagen veröffentlichen.