Bislang sind in China vor allem Photovoltaik-Kraftwerke installiert worden. Nun will die Regierung auch den Eigen- und Direktverbrauch aus Photovoltaik-Dachanlagen stärker fördern, um den Markt anzureizen.
Erstmals seit der Einführung im Jahr 2000 könnte im kommenden Jahr die EEG-Umlage sinken. Mitte Oktober geben die Übertragungsnetzbetreiber die genaue Höhe bekannt. Aus ihrer Sicht ist die Frage nicht, ob die EEG-Umlage sinken wird, sondern wie stark.
Im August haben die Übertragungsnetzbetreiber einen Überschuss von knapp 443 Millionen Euro auf dem EEG-Konto verbuchen können. Es liegt damit weiter kräftig im Plus und der Überschuss wird bis zum Jahresende voraussichtlich noch deutlich steigen.
Der europäische Photovoltaik-Verband unterstützt die Forderung des EU-Rats, bis 2030 einen Ausbau der Erneuerbaren auf 30 Prozent zu erreichen. Dafür sind nach Ansicht von EPIA aber auch verbindliche Vorgaben für die einzelnen EU-Mitgliedsstaaten notwendig.
Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, wonach jährliche Zuschüsse für den Fonds künftig möglich sein sollen. Die Einnahmen aus dem Emissionshandel sind derzeit nicht ausreichend, um den Finanzbedarf zu decken.
Vor dem Inkrafttreten der EEG-Novelle zum 1. August hatten viele Beobachter nochmal mit einem Anziehen des Marktes gerechnet. Zwar legte der Photovoltaik-Zubau in Deutschland verglichen mit den Vormonaten etwas zu – lag aber auch nur bei mageren 344 Megawatt im Juli.
Das Bundeswirtschaftsministerium wird die Argumente der Unternehmen und Verbände nun bewerten. Noch in diesem Jahr soll der Verordnungsentwurf vorgelegt werden, damit die Bundesnetzagentur Mitte 2015 mit den Ausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen beginnen kann.
Dass Katar die Unterstützung der Terrorgruppe IS vorgeworfen wird, bringt den Aktivitäten des Emirats als internationaler Investor mehr Aufmerksamkeit. Solarworld-Chef Frank Asbeck will Medienberichten zufolge trotz dieser Vorwürfe an seinem katarischen Investor festhalten.
Bundesenergieminister Sigmar Gabriel (SPD) fordert mehr Transparenz bei den Energiepreisen. Dafür sollen die Versorgungsunternehmen künftig die Bestandteile des örtlichen Grundversorgungspreises veröffentlichen.
Erneuerbare Energien sind immer häufiger eine wettbewerbsfähige Alternative zu konventionellen Erzeugungsmethoden. Das meldet die Internationale Energieagentur. Wenn die Politik nicht für sichere Rahmenbedingungen sorge, sei ein zügiger Ausbau jedoch in Gefahr.