Energie- und Klimafonds soll mit Bundesmitteln aufgestockt werden

Teilen

Die Bundesregierung will künftig einen Zuschuss aus dem Bundeshaushalt für den Energie- und Klimafonds gewähren. Dies sei im Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes zur Errichtung eines Sondervermögens „Energie- und Klimafonds“ vorgesehen, der nun vorgelegt worden sei, teilte der Bundestag mit. Die jährlichen Maximalmehrausgaben betragen für das kommende Jahr 781 Millionen Euro, für 2016 sind es 848,5 Millionen Euro und für 2017 dann 826 Millionen Euro, wie aus dem Entwurf hervorgeht. Diese Beträge könnten jährlich mit einem Zuschuss aus dem Bundeshaushalt erreicht werden. Hintergrund ist, dass die Erlöse aus dem Emissionszertifikatehandel derzeit nicht ausreichen, um die Summe zu decken. Ursprünglich sollte der Energie- und Klimafonds über diese Einnahmen gespeist werden. Die Preise für CO2-Zertifikate sind aber seit 2012 deutlich gesunken.

Über den Energie- und Klimafonds finanziert die Bundesregierung zahlreiche Programme zur Beschleunigung der Energiewende. Auch die Förderung von Batteriespeichern für kleine Photovoltaik-Anlagen gehört dazu. Die mangelnden Einnahmen des Energie- und Klimafonds führten im vergangenen Jahr dazu, dass sich der Start der Speicherförderung um einige Monate verzögerte. (Sandra Enkhardt)

Dieser Inhalt ist urheberrechtlich geschützt und darf nicht kopiert werden. Wenn Sie mit uns kooperieren und Inhalte von uns teilweise nutzen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt auf: redaktion@pv-magazine.com.

Teilen

Ähnlicher Inhalt

An anderer Stelle auf pv magazine...

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentarrichtlinien.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mit dem Absenden dieses Formulars stimmen Sie zu, dass das pv magazine Ihre Daten für die Veröffentlichung Ihres Kommentars verwendet.

Ihre persönlichen Daten werden nur zum Zwecke der Spam-Filterung an Dritte weitergegeben oder wenn dies für die technische Wartung der Website notwendig ist. Eine darüber hinausgehende Weitergabe an Dritte findet nicht statt, es sei denn, dies ist aufgrund anwendbarer Datenschutzbestimmungen gerechtfertigt oder ist die pv magazine gesetzlich dazu verpflichtet.

Sie können diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. In diesem Fall werden Ihre personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht. Andernfalls werden Ihre Daten gelöscht, wenn das pv magazine Ihre Anfrage bearbeitet oder der Zweck der Datenspeicherung erfüllt ist.

Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.