Schon wieder ein Durchhalteartikel bei uns – dieses Mal aber nicht für die Photovoltaik-Branche, sondern an alle. Das Fraunhofer ISE hat abgeschätzt, ab wann die Energiewende sich amortisiert hat. So lange dauert das gar nicht.
Derzeit liegt der deutsche Photovoltaik-Markt ziemlich am Boden, doch faktisch ist Photovoltaik weiterhin ein attraktives Investment und die EEG-Novelle hat daran eigentlich auch nicht viel geändert. Solarwatt-Chef, Detlef Neuhaus, geht deshalb auch nach einer gewissen Zeit von einer Normalisierung des Marktes aus.
Vier Erkenntnisse hat der Berliner Think Tank formuliert, die mit Blick auf die künftige Ausgestaltung des Strommarkts berücksichtigt werden sollten. Eine Kernforderung ist auch die engere Zusammenarbeit der EU-Nachbarländer, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen und die Kosten zu reduzieren.
Der Institutsleiter des Fraunhofer ISE, Eicke Weber, kämpft weiter für die Realisierung einer großen Fabrik für Photovoltaik-Module in Europa. Er erklärte nun in Berlin, warum der erste Investor abgesprungen ist und trotzdem noch eine große Realisierungschance besteht.
In einer Fishbowl-Diskussion auf dem 15. Forum Solarpraxis sprechen Karl-Heinz Remmers, Hans-Josef Fell, Volker Quaschning und Götz Fischbeck über die aktuellen Herausforderungen für die Solarenergie in Deutschland und weltweit.
Der Bundesverband Windenergie (BWE) unterstützt den Vorschlag eines Grünstrom-Markt-Modells. Der Verband hält das Konzept für einen wichtigen Baustein auf dem Weg zu einer fairen und ökologischen Direktvermarktung von Ökostrom.
Das Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterien (KLiB) begrüßt, dass sich sowohl Bildungsministerin Johanna Wanka als auch Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel für die industrielle Fertigung von Batteriezellen in Deutschland aussprechen.
Nach Informationen von „Spiegel online“ soll das Pilotprojekt für Photovoltaik-Ausschreibungen, das im Jahr 2015 beginnen wird, in seinem Umfang gekürzt werden. Das betrifft sowohl die ausgeschriebene Gesamtleistung als auch die zur Verfügung stehenden Flächen.
Aus Sicht der Agora Energiewende ist das bisherige Netzentgelt-System nicht ausreichend an die Energiewende angepasst. Die Netzentgelte sollten daher gerechter verteilt werden und eine bessere Integration von Erneuerbare-Energien-Anlagen ermöglichen.
Nach vier Jahren Geschäftsbetrieb wird die Solarinitiative München, die im urbanen Umfeld Photovoltaikanlagen bauen sollte, zum Jahresende abgewickelt.