Mehr als 600 Teilnehmer diskutieren auch in diesem Jahr wieder in Berlin auf dem Branchentreffen. Mittlerweile sind die Themen aber nicht mehr nur auf Photovoltaik beschränkt. Dass der deutsche Photovoltaik-Markt in diesem Jahr eine weitere Halbierung beim Zubau verkraften muss und im Oktober mit gerade einmal 75 Megawatt neu installierte Leistung einen neuen Tiefpunkt érreicht, geht auch an den Solarunternehmen nicht spurlos vorbei. Sie blicken dennoch auch mit Zuversicht in die Zukunft.
Die Südländer haben aufgeholt. Bayern konnte Brandenburg nach drei Jahren in Folge als Spitzenreiter ablösen. Die Studie wird im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erstellt.
Der Projektierer hat in der Vergangenheit viele Solarparks realisiert. Die neuen Rahmenbedingungen werden dafür sorgen, dass Markt für Photovoltaik-Kraftwerke auch in Deutschland wieder in Schwung kommt. Davon geht zumindest der Vorstandschef von Abakus Solar aus.
Die milliardenschweren Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage hat die EU-Kommission nun endgültig für rechtmäßig erklärt. Die Unternehmen müssen sich nur auf minimale Rückzahlungen einstellen. Außerdem genehmigte Brüssel die EEG-Ausnahmeregelung für die Schienenbahnen.
Der erste Batterie-Großspeicher an einem großen Photovoltaik-Park soll den Betreiber auf Augenhöhe mit konventionellen Kraftwerken heben. Die Blei-Säure-Batterie soll erstmals Primärregelenergie am Hochspannungsnetz anbieten.
Der Bundeswirtschaftsminister betont dennoch, dass er an den deutschen Klimaschutzzielen festhalten will – also 40 Prozent CO2 bis 2020 gegenüber 1990 einzusparen. Ein Teil davon soll die Energiewirtschaft beitragen. Sie soll bis 2020 rund 22 Millionen Tonnen CO2 emittieren. Es soll aber den Konzernen überlassen werden, wie sie das erreichen. Zugleich sprach sich Gabriel energisch gegen die Schaffung von Kapazitätsmärkten aus.
Installateure und Verkäufer von Photovoltaik-Anlagen sollten in Verkaufsgesprächen Steuerthemen ansprechen. Beraten dürfen sie allerdings nicht. Kunden verschreckt das normalerweise nicht.
Die Agentur für Erneuerbare Energien hat ihren Forschungsradar zu einer Diskussionsplattform umfunktioniert. Über etwa 700 wissenschaftliche Studien zum Thema Energiewende kann dort diskutiert werden.
Die Novelle war mit heißer Nadel gestrickt, um sie noch zum 1. August in Kraft zu setzen. Die Grünen haben nun einen Änderungsentwurf für das EEG vorgeschlagen, um die Grauzone bei der anteiligen Direktvermarktung von erneuerbarem Strom zu beseitigen.
Das Berliner Wirtschaftsforschungsinstitut hat eine Studie vorgelegt, die zeigt, dass Kohlekraftwerke in Deutschland abgeschaltet werden können und dies keine großen Auswirkungen auf den Strompreis hätte. Gleichzeitig könnte die Bundesregierung damit aber ihre Klimaschutzziele erreichen.