Trotz steigender Einspeisung der Photovoltaik-Anlagen im Frühjahr wächst der Überschuss für die Übertragungsnetzbetreiber auf dem EEG-Konto munter weiter. Ende April betrug er knapp über fünf Milliarden Euro.
Der Europäische Photovoltaik-Industrieverband hat sich nun der SETI Alliance angeschlossen. Dieser Schritt folgte nach der Erklärung von EPIA auf eine Verlängerung der Mindestimportpreise für chinesische Photovoltaik-Hersteller zu verzichten. Bald könnte sich auch der Name ändern. Wenn die Mitglieder zustimmen, könnte aus EPIA Solarpower Europe werden. (Letzten beiden Absätze aktualisiert.)
FAQ: Im Nachgang des Webinars von pv magazine/Solarpraxis zur Interpretation der ersten Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächenanlagen beantworteten Malte Luks und Philipp Wolfshohl von der Bundesnetzagentur noch offene Fragen der Teilnehmer. Sie drehen sich vor allem, um Flurstücke oder nicht ausgeschöpfte Gebotsmengen, aber auch um allgemeine Informationen zum Verfahren.
Bereits zu Jahresbeginn hatten mehrere Energieunternehmen gegen die Regierung in Madrid geklagt. Nun hat auch Baywa re ein Schiedsverfahren beim ICSID beantragt, um Entschädigungen für die rückwirkenden Kürzung bei der Förderung von Photovoltaik- und Windkraftanlagen in Spanien zu erhalten.
37 von 170 Gebote erfüllten die formalen Voraussetzungen bei der ersten Pilotausschreibung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen nicht und mussten ausgeschlossen werden. Die Bundesnetzagentur verspricht künftig weitere Hilfestellungen für die Bieter.
Das Bundesamt für Energie in Bern hat nun eine Anhörung eröffnet. Es geht darum, wie stark die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen ab dem kommenden Jahr abgesenkt werden soll.
Der Berliner Think-Tank hat dazu eine Studie beim Öko-Institut beauftragt. Über die Annahmen für die Berechnung lässt sich allerdings trefflich streiten. Zudem bietet Agora Energiewende künftig einen Rechner an, mit dem man sich seine eigene EEG-Umlageentwicklung basteln kann.
EU Prosun hat zuvor einen entsprechenden Antrag eingereicht. Es geht dabei um die Mechanismen, wie der Mindestpreis für die chinesischen Photovoltaik-Produkte ermittelt wird. Aus Sicht von EU Prosun spiegelt der dazu herangezogene Bloomberg-Index nicht die reale Entwicklung der kristallinen Modulpreise wider.
Die Gutachter kommen zu dem Schluss, dass sich die aktuelle Struktur des Strommarktes bewährt hat und mit konkreten Anpassungen für die Energiewende gestärkt werden kann. Die Studie ist damit ein neues Plädoyer gegen die Einführung eines Kapazitätsmarktes in Deutschland.
Die Bundesnetzagentur hat in einem Hintergrundpapier nun weitere Details zur ersten Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächenanlagen veröffentlicht. Bei der regionalen Verteilung zeigt sich, dass 15 der 25 Solarparks in Brandenburg und Sachsen-Anhalt gebaut werden sollen.