Nach Ansicht des Berliner Think-Tanks sollte im kommenden Jahr der Börsenstrompreis weiter fallen, die EEG-Umlage aber um etwa diese 0,3 Cent pro Kilowattstunde steigen. Für den Stromkunden sollte sich damit nichts ändern – zumindest wenn die Energieversorger richtig rechnen.
Auf eine Anfrage der Grünen hat die Bundesregierung nun Zahlen zur Beschäftigung und Entwicklungen der Installationen gegeben. Demnach sollen 2013 noch 56.000 Beschäftigte in der Photovoltaik-Installation und -Wartung in Deutschland gearbeitet haben. Kurzfristige Änderungen bei der Solarförderung, um dem schwächelnden Photovoltaik-Markt entgegenzuwirken, plant die Bundesregierung nicht.
Das Bundeswirtschaftsministerium spricht sich in seinem Entwurf klar für eine Weiterentwicklung des bestehenden Designs hin zu einem Strommarkt 2.0 aus. Nun können Länder und Verbände ihre Meinung zum Referentenentwurf für das neue Strommarktdesign abgeben.
Eigentlich hatte der Bundeswirtschaftsminister andere Pläne, doch nach massiver Kritik von der Industrie sowie aus der Union und den eigenen Kollegen, fand er einen Kompromiss, wie die besonders dreckigen Braunkohlekraftwerke vom Markt verschwinden könnten. Nach einem Zeitungsbericht hegt nun aber die EU-Kommission massive Bedenken, ob die „Klimareserve“ mit dem EU-Beihilferecht vereinbar ist.
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag positioniert sich derzeit wieder verstärkt zu Themen der Energiewende. Nun fordert das Gremium, dass die Ausschreibungen für Photovoltaik- und Windkraft europaweit erfolgen sollten.
Gemeinschaftlich wollen die Partner die Energiewende auch für Bewohner von Mehrfamilienhäusern und Quartieren voranbringen. Darüber hinaus arbeiten sie bei der Abwicklung des Energievertriebs zusammen.
14,1 Milliarden Kilowattstunden Solarstrom haben die in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen im Juni, Juli und August produziert. Dies reicht aus, um vier Millionen Haushalte ein ganzes Jahr mit sauberer Energie zu versorgen.
Ende August lag der Überschuss aber immer noch bei drei Milliarden Euro. Nach dem Sommer ist zu erwarten, dass angesichts der sinkenden Einspeisung der Photovoltaik-Anlagen das Plus bis zum Jahresende wieder steigt.
Der Bundeswirtschaftsminister hat sich immer wieder für die Weiterentwicklung des bestehenden Systems hin zu einem Strommarkt 2.0 stark gemacht. Nun soll er diese Haltung nach einer Agenturmeldung auch in seinen ersten Entwurf für ein neues Strommarktdesign zementiert haben.
Am 15. Oktober werden die Übertragungsnetzbetreiber die Höhe der EEG-Umlage für das kommende Jahr offiziell veröffentlichen. Strom-Report hat zusammengetragen, wie weit die Erwartungen im Vorfeld auseinanderliegen.