Der Verband kritisiert, dass die Bundesregierung mit der Belastung des Eigenverbrauchs die Investoren doppelt bestraft werden. Außerdem sieht man beim DIHK in den Mindestimportpreisen eine Bestrafung der chinesischen Photovoltaik-Hersteller, die die Kosten für Installateure und Privatinvestoren in Deutschland in die Höhe treiben.
Zahlreiche Verstöße der chinesischen Photovoltaik-Hersteller gegen das geltende Undertaking in der EU sind von der Kommission in Brüssel schon geahndet worden. Nach Angaben der Vereinigung EU Prosun, die das Anti-Dumping- und Anti-Subventionsverfahren gegen die Konkurrenz aus China ins Rollen gebracht hat, hat der Zoll in seinen Lagern mehr als 40.000 chinesische Solarmodule liegen, die beschlagnahmt wurden.
Die chinesischen Hersteller sollen gegen die geltenden Regelungen zum Mindestimportpreis und den Einfuhrbeschränkungen verstoßen haben. Zuvor hatte Brüssel bereits Canadian Solar, ET Solar, Renesola und Znshine aus dem Undertaking wegen verschiedener Verstöße ausgeschlossen.
Die gefallenen Beschaffungskosten haben nach der Analyse des BDEW den Strompreis für die Haushalte erstmals seit dem Jahr 2000 wieder fallen lassen. Allerdings ist der Anteil von Steuern und Abgaben mit 52 Prozent weiter sehr hoch.
Damit liegt die Vergütung deutlich unter dem Wert der ersten Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächenanlagen aus dem April. Der Zuschlagswert befindet sich ebenfalls unter der im August noch geltenden Förderhöhe von 8,93 Cent je Kilowattstunde. Ein Nachrückverfahren gibt es nicht.
Das RWI hat eine Befragung unter Haushalten zu verschiedenen Aspekten der Energiewende gemacht. Es zeigt sich dabei unter anderem, dass Frauen Windkraft und Photovoltaik signifikant positiver gegenüberstehen als Männern; die Sympathie mit dem Alter aber offenbar annimmt.
Nach der Absenkung der Solarförderung zum 1. April haben die japanischen Photovoltaik-Hersteller sinkende Modulverkaufszahlen verzeichnet. Erstmals seit Einführung der Photovoltaik-Einspeisetarife Ende 2012 ist die Nachfrage für die heimischen Hersteller damit im Jahresvergleich rückläufig gewesen.
Die Bundesnetzagentur hat offiziell für Juli neu gemeldete Photovoltaik-Anlagen mit 159,78 Megawatt registriert. Der tatsächliche Zubau für den Juli liegt mit 132 Megawatt noch darunter. Die Solarförderung sinkt zum 1. September um weiter 0,25 Prozent.
Einzig im Stromsektor scheint Deutschland auf einem guten Weg, seine Ausbauziele im Bereich der erneuerbaren Energien und Effizienz zu erreichen. Dies zeigt eine neue Kurzanalyse des FÖS im Auftrag der Grünen.
Das Ministerium für Energie und Klimawandel will künftig Photovoltaik-Einspeisetarife vierteljährlich kürzen. Der britische Solarverband STA nennt den nun veröffentlichten Bericht „alarmierend“.