Bei den Ausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen sind weiterhin nur leichte Anpassungen gegenüber dem Pilotverfahren vorgesehen. Das Ministerium hat zudem ein Konzept zum Erhalt der Akteursvielfalt vorgelegt. Der BUND hält dies für nicht ausreichend.
Nach einer neuen Forsa-Studie befürworten Dreiviertel der befragten Deutschen die Energiewende. In Norddeutschland ist die Akzeptanz trotz vieler Windräder in der Landschaft noch deutlich höher als im Süden der Republik.
Brüssel hat wegen der Umgehung des Undertakings nun rückwirkende Zölle gegen chinesische Photovoltaik-Herstellern verhängt, die ihre Waren unter Mindestimportpreisen über Malaysia und Taiwan in die EU einführen. Fünf Hersteller aus Malaysia und 21 Produzenten aus Taiwan sind von der Zahlung der Zölle ausdrücklich befreit.
Mit der nun eröffneten Ausschreibungsrunde gibt es neue Möglichkeiten für den Bau von Photovoltaik-Freiflächenanlagen. So können Gebote auf Ackerflächen auf benachteiligten Gebieten abgegeben werden. Theoretisch könnte das Kontingent bereits in der ersten Runde ausgeschöpft werden und Bieter trotz niedriger Gebote leer ausgehen.
Das seit Herbst 2015 laufende Konsultationsverfahren zur Neufassung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie der EU wurde am Mittwoch beendet. Im Rahmen des Verfahrens forderte der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) die nationalen Fördersysteme und den Einspeisevorrang zu erhalten und verbindliche Rahmenbedingungen für Investoren zu garantieren.
Die EU-Kommission hat ein Konsultationsverfahren eingeleitet, an dessen Ende China als Marktwirtschaft anerkannt werden könnte. Industrieverbände sehen damit die Gefahr, dass Dumping in Europa Tür und Tor geöffnet werden. Anti-Dumpingverfahren, wie sie derzeit gegen chinesische Photovoltaik-Hersteller laufen, wären dann kaum mehr möglich.
Angesichts des anhaltenden Negativtrends beim Photovoltaik-Zubau und schwerwiegenden Folgen für die Solarindustrie fordert das Bündnis die Bundesregierung auf, die Rahmenbedingungen schnellstmöglich zu verbessern. Als dringend notwendige Maßnahmen sieht das Solar Cluster Baden-Württemberg an, die finanzielle Belastung von Eigenverbrauch und Zwischenspeicherung von Solarstrom zu streichen und das Ausschreibungskontingent für Photovoltaik- Freiflächenanlagen zu erhöhen.
Nach drei Jahren rückläufiger Nachfrage für Photovoltaik-Anlagen gab es Solarpower Europe zufolge 2015 wieder ein Wachstum um 15 Prozent. Die finalen Zahlen will der europäische Photovoltaik-Verband im März veröffentlichen.
Im Januar ist das Plus erwartungsgemäß wieder gestiegen. Die Zinseinnahmen aus dem Überschuss verrechnen die Übertragungsnetzbetreiber direkt. Für das Jahr 2015 beliefen sie sich nach Abzug von Kosten auf mehr als 11 Millionen Euro.
Das Kabinett in Tokio hat nun einen entsprechenden Gesetzentwurf verabschiedet, der für Photovoltaik-Projekte den Abschied von Einspeisevergütungen vorsieht. Das japanische Parlament muss der Änderung nun auch noch zustimmen, die im April 2017 dann in Kraft treten könnte.