In den USA gründen immer mehr Photovoltaik-Unternehmen sogenannte Yieldcos. Dabei geht es rein um den Betrieb von Photovoltaik-Anlagen. Die Pläne von First Solar und Sunpower für ein Joint Venture wird von den Analysten der Deutschen Bank als beste Strategie bewertet.
Bereits am Dienstag stoppte der Photovoltaik-Hersteller die Fertigung von Solarzellen und Solarmodulen. Hauptgrund dafür – die Mitarbeiter sollten an dem Job-Speed-Dating teilnehmen können. Immerhin rund 500 Mitarbeiter von Hanwha Q-Cells müssen sich einen neuen Arbeitgeber suchen.
Herstellerunabhänig bietet das Unternehmen nun eine Wechselrichter-Garantie an. Coveris reagiert damit auch auf die Situation vieler Hersteller, die unter dem Preisdruck zunehmend leiden. (Aktualisiert mit Preisangaben von Coveris.)
Gründerszene: Das Berliner Unternehmen Mobisol bringt mit einem neuartigen Konzept Solarstrom in netzferne Gebiete Ostafrikas. Durch mikrofinanzierte Mietkäufe via Mobiltelefon kann sich fast jeder ein Photovoltaik-Home-System leisten, der keinen Strom und nur wenig Geld hat.
Das operative Ergebnis des Anlagenbauers liegt allerdings unter Vorjahresniveau. Dennoch nutzte Manz die guten Zahlen für außerplanmäßige Abschreibungen gerade im Photovoltaik-Segment nutzen. Trotz noch fehlender Aufträge für die CIGS-Fab ist der Optimismus weiter ungebrochen.
Bereits am Mittwoch soll es ein Job-Speed-Dating für die von Kündigung bedrohten Mitarbeiter des Photovoltaik-Herstellers geben. Mehr als 50 Unternehmen aus der näheren und weiteren Umgebung haben sich angekündigt.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat davon Geräte mit 4,23 Gigawatt Leistung bereits ausgeliefert. Die meisten Wechselrichter blieben auf dem heimischen Photovoltaik-Markt.
Interview: Der französische Photovoltaik-Markt ist auch für deutsche Unternehmen interessant. Die Regierung in Paris arbeitet derzeit an einer Umstellung der Solarförderung. Frankreich hat sich ehrgeizige Ziele beim weiteren Ausbau der Erneuerbaren gesetzt, die vor allem auf Photovoltaik und Windkraft abzielen, wie der stellvertretende Geschäftsführer des Deutsch-französischen Büros für erneuerbare Energien (DFBEE), Sven Rösner, im pv magazine-Interview sagt.
Zum Jahreswechsel war der Rangsdorfer Photovoltaik-Gestellspezialist bei dem Konkurrenten eingestiegen. Nun hat sich Mounting Systems mit dem Betriebsrat von Haticon über die Schließung der zwei Standorte geeinigt. Der Geschäftsbetrieb soll Ende März eingestellt werden.
Der Energiekonzern will nach seinem jüngsten Strategiewechsel künftig stärker auf Erneuerbare setzen. Sein Photovoltaik-Geschäft in Italien hat Eon nun aber an einen Finanzinvestor verkauft.