Am zweiten Tag der Konferenz des TÜV Rheinland standen Batteriespeicher im Fokus. Am ersten Tag diskutierten die die rund 170 Experten in Köln Themen rund um Module und Qualitätsprüfungen, unter anderem den Trend zu höheren Systemspannungen.
Zu Jahresbeginn eröffnete das Amtsgericht Köln wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung das Insolvenzverfahren gegen Wegatech Greenergy. Mit Heimwatt hat sich nun ein Käufer für einen Teil der Insolvenzmasse gefunden.
In den Gängen der fünf Messehallen in Essen drängten sich etwa 33.000 Besucher an den drei Tagen. Die Themen waren dabei vielfältig, ihnen gemein war, es ging um die zukünftige Energieversorgung. Mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl und die Ausrichtung der neuen EU-Kommission ist nicht ganz klar, wo die Reise hingeht. Doch einige Themen sind gesetzt und sie reichen von mehr Flexibilität etwa durch Batteriespeicher über Stromabnahmeverträge für gesicherte Preise bis hin zum Smart-Meter-Rollout, der nun wirklich auch in Deutschland kommen könnte.
Am selben Standort wie das Photovoltaik-Unternehmen Heckert Solar und mit identischer Geschäftsführung werden Batteriespeicher für Gewerbe und Industrie vertrieben. Basis ist ein System des chinesischen Konzerns CRRC.
Eine veränderte Berechnungsgrundlage führt zu Entlastungen von insgesamt 124 Millionen Franken. Auch die Förderung für Photovoltaik und andere Erneuerbare ändert sich geringfügig.
Die Stadtverordnetenversammlung Werneuchen berät einen Antrag, nach dem die Bürger in bestimmten Ortsteilen per Brief zu ihrer Haltung zu neuen Freiflächen-Photovoltaikprojekten befragt werden müssen. Geht der Antrag durch, betrifft das auch eine Handvoll in Planung befindlicher Vorhaben.
Der Schweizer Energiekonzern und das Agrarhandelshaus kooperieren bei der Entwicklung von Solarparks. Den RWZ-Kunden soll dies „attraktive Pachtkonditionen und Beteiligungsmöglichkeiten“ eröffnen.
Agora Energiewende macht einen Vorschlag, wie sich die Förderbedingungen für den Ausbau von Windkraft und Photovoltaik so verändern lassen, dass Investoren ein hohes Maß an Absicherung und geringe Finanzierungskosten genießen, während der Staat weniger aus dem Bundeshaushalt ausgibt. Zweiseitige Differenzverträge, die in der EU ab 2027 ohnehin zur Pflicht werden, könnten in Kombination mit mehrjährigen PPAs die Lösung sein.
Die Flotte der großen Batteriespeicherprojekte in Deutschland steht kurz vor einer gewaltigen Expansion. Eine neue Partnerschaft will dies nutzen und zielt darauf ab, das Energiespeicherpotenzial im Süden des Landes zu erschließen.
TransnetBW und Octopus Energy bieten seit zwei Monaten eine App an, die den Netzzustand in Baden-Württemberg anzeigt. Mit einem Gewinnspiel sollten die Nutzer angereizt werden ihre Lasten im Bedarfsfall netzdienlich zu verschieben. Die erste Bilanz nach zwei Monaten zeigt: Es braucht nicht viel.