Das Photovoltaik-Unternehmen erwartet für das laufende Jahr nun einen Umsatz zwischen 140 und 170 Millionen Euro. Auch das Ergebnis wird voraussichtlich schwächer ausfallen. Phoenix Solar kann einen Verlust für 2017 nicht mehr ausschließen.
Die Solarworld Industries GmbH, für die der bisherige Vorstandschef Frank Asbeck als Geschäftsführer eingetragen ist, will wesentliche Teile der Zell- und Modulproduktion an den deutschen Standorten weiterführen. Die Gläubigerversammlung muss am Freitag der Vereinbarung noch zustimmen. Die Investoren übernehmen auch die Anteile an ausländischen Gesellschaften, nicht jedoch die US-Tochter des deutschen Photovoltaik-Herstellers.
Etwa 4800 Megawatt an Photovoltaik-Leistung sind in den ersten sechs Monaten in Indien in Betrieb genommen worden. Der Photovoltaik-Zubau von 4038 Megawatt aus dem Vorjahr ist damit bereits übertroffen, wie die neuesten Daten der Analysten zeigen. Steuerunsicherheiten könnten die Nachfrage 2018 etwas verlangsamen.
Im ersten Halbjahr hat sich das Geschäft des Photovoltaik-Unternehmens positiv entwickelt. Die Finanzierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen zeigen Wirkung.
Im ersten Halbjahr sind in dem Land 24,4 Gigawatt Photovoltaik zugebaut worden – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine Steigerung nochmals knapp zehn Prozent. Mehr als zwei Drittel der neu installierten Leistung entfällt auf Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Allein im Juni sollen AECEA zufolge 13,5 Gigawatt zubaut worden sein.
Die Abgabefrist für die Gebote läuft bis zum 2. Oktober. Das Kontingent für Photovoltaik-Freiflächenanlagen in landwirtschaftlich benachteiligten Gebieten in Bayern und Baden-Württemberg ist noch nicht ausgeschöpft.
Der Bundesverband Erneuerbare Energie hat Argumente zusammengetragen, die zeigen, warum Photovoltaik, Windkraft und Co. die Zukunft in der Energieversorgung gehört. Damit soll die Politik im anstehenden Bundestagswahlkampf wachgerüttelt werden.
Nach dem Sächsischen Wirtschaftsausschuss hat auch der thüringische Wirtschaftsminister eine Beteiligung seines Landes an einer Transfergesellschaft für die Solarworld-Beschäftigten abgelehnt. Für den kommenden Freitag hat das Amtsgericht Bonn eine Gläubigerversammlung des insolventen Photovoltaik-Herstellers einberufen.
Im ersten Halbjahr hat der Münchner Energiekonzern mit dem Erneuerbaren-Geschäft 82 Prozent mehr Umsatz gemacht. Der Gewinn in dem Segment hat sich binnen Jahresfrist nahezu verdreifacht.
Der Photovoltaik-Zulieferer aus Blaubeuren wird im laufenden Jahr wohl wieder einen Verlust machen. Grund sind ein Schiedsspruch zu einem Großprojekt in Algerien sowie damit verbundene Kosten von rund 11 Millionen Euro.