In der fünften Runde sind bis auf einen Zuschlag alle eingelöst worden. Die Realisierungsquote beziffert die Bundesnetzagentur mit 96,31 Prozent.
Interview: Der Kommunikationsstandard EEBUS setzt sich immer weiter durch. Im Rahmen des REnnovates-Projekts steuert und vernetzt er nun knapp 250 Einfamilienhäuser. Marc Eulen hat mit dem Unternehmen KEO an der Umsetzung mitgewirkt. Welche Vorteile der Standard für das Projekt mit sich bringt und wie sich die EEBUS-Initiative seit der Fertigstellung des Standards weiterentwickelt hat, erklärt er im pv magazine-Interview.
Die Finanzierung des Ausbaus von Photovoltaik, Windkraft und Co. sollte gerechter werden. Dafür hat die Behörde in einem Gutachten zwei Reformoptionen prüfen lassen. Bei der ersten lässt sich die EEG-Umlage kurzfristig kräftig senken, während bei der zweiten Variante noch weitere Untersuchungen notwendig sind.
In einer Sitzung in Brüssel sollen sich die EU-Mitgliedsstaaten mehrheitlich gegen eine erneute Prüfung der Anti-Dumping- und Anti-Subventionsmaßnahmen für kristalline Solarmodule und Solarzellen entschieden haben. Das Undertaking und der darin vereinbarte Mindestimportpreis enden damit am 3. September.
Goldbeck und Orange Solar haben für den Neckarsulmer Konzern ein neues Parkhaus mit einer Photovoltaik-Anlage mit 750 Kilowatt Leistung realisiert. Im Inneren befinden sich 50 Ladestationen für Elektroautos, die über ein intelligentes Energiemanagement gezielt mit Solarstrom betankt werden.
Das britische Photovoltaik-Unternehmen Oxford PV hat die Führung eines Konsortiums übernommen, das Perowskit-Solarzellen fit für die Massenproduktion machen soll. Das Vorhaben wird vom deutschen Bundeswirtschaftsministerium gefördert.
Der Berliner Think-Tank sieht vermehrte Indizien dafür, dass die deutschen Stromkunden mehrere hundert Millionen Euro jährlich zu viel an Netzentgelten zahlen. Der Gesetzgeber sollte daher das geltende Recht präzisieren und für die gleiche Transparenz bei den Netznutzungsentgelten sorgen, die es seit Beginn an bei der EEG-Umlage gibt. Der BDEW weist die Vorwürfe zurück und hält eine detaillierte Kostenprüfung für gegeben.
Vor der nächsten Sitzung der Kohlekommission häufen sich Studien und Analysen zum weiteren Vorgehen. Der aktuelle Report von WWF und Lichtblick kommt zu dem Schluss, dass der durch einen Kohleausstieg bedingte Strukturwandel bereits weitgehend stattgefunden hat und weniger Kohle, dem Klimaschutz und der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands helfen würden.
Nach Auffassung des Verbands darf sich Deutschland nicht auf die Stromimporte seiner europäischen Nachbarn verlassen, wenn es sich für einen zügigen Kohleausstieg entscheidet. Der BDEW fordert rasche Investitionen in Gaskraftwerke, bessere Bedingungen für Energiespeicher und Kraft-Wärme-Kopplung sowie einen beschleunigten Netzausbau. Mehr erneuerbare Energien sind dagegen nach der Analyse nicht die Lösung.
Die Berliner Wissenschaftler um Claudia Kemfert haben die Auswirkungen verschiedener Ausstiegsszenarien aus der Kohleverstromung auf das Klimaziel 2030 analysiert. Die Chancen, es zu erreichen bestehen, sofern Nordrhein-Westfalen mitspielt sowie Photovoltaik und Windkraft stärker ausgebaut werden.