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Highlights der Woche

Deutschlands wohl größte Photovoltaik-Anlage mit dezentralen Speichern entsteht in Baden-Württemberg

Sigenergy, Arausol und Memodo setzen das Projekt derzeit gemeinsam um und planen den Netzanschluss für den Sommer. Es sieht eine Photovoltaik-Leistung von 11,6 Megawatt vor, die mit einer Batteriekapazität von 20 Megawattstunden gekoppelt wird. Dafür werden 1660 Batteriemodule von Sigenergy mit jeweils 12 Kilowattstunden Kapazität eingesetzt. Eigentümerin der Anlage ist die DGS GmbH, die sich in der Innovationsausschreibung im vergangenen September auch einen Zuschlag für das Projekt sicherte.

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Wie die Schweiz 40 Gigawatt Photovoltaik-Leistung bis 2050 ins Netz integrieren will

Der Übertragungsnetzbetreiber Swissgrid hat gemeinsam mit einer Gruppe von Schweizer Energieexperten ein Whitepaper veröffentlicht. Es zeigt auf, wie die Schweiz bis 2050 bis zu 40 Gigawatt Photovoltaik-Leistung integrieren kann, ohne dabei den sicheren und zuverlässigen Betrieb des Stromnetzes zu gefährden.

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Anker Solix stellt 7-Kilowattstunden-Plug-in-Heimspeicher zur Nachrüstung von bestehenden Photovoltaik-Dachanlagen vor

Das neue Produkt „Anker Solix Solarbank Max AC“ geht über die übliche Speicherkapazität für Balkonanlagen hinaus. Es verfügt über einen 3,5-Kilowatt-Wechselrichter, Plug-in-Funktionen für eine einfache Selbstinstallation sowie eine Erweiterbarkeit auf 42 Kilowattstunden – zu einem Preis ab 2299* Euro. Am 26. Mai soll die Vorverkaufskampagne starten, wobei es in Deutschland dann noch einen kostenlosen Smart Meter zum Produkt gibt.

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Polysilizium-Preise rutschen in Richtung historischer Tiefstände

Die Preise für Polysilizium sind in den vergangenen Wochen aufgrund eines anhaltenden Überangebots und einer nachlassenden Nachfrage stark gefallen. Sie sanken vorübergehend auf sehr niedrige Niveaus, bevor sie sich leicht oberhalb von 50 Yuan pro Kilogramm stabilisierten. Damit liegen sie jedoch weiterhin nahe historischer Tiefstände und unter den Produktionskosten.

Fraunhofer ISE senkt Silberverbrauch von Topcon-Solarzellen auf 1,1 Milligramm pro Watt

Mit einem auf Galvanik basierendes Inline-Metallisierungsverfahren haben die Freiburger Forscher den Silberverbrauch gegenüber herkömmlichen Topcon-Solarzellen um den Faktor 10 reduziert. Die galvanisierten Kupfer-Kontakte haben nach Einschätzung des Fraunhofer ISE das Potenzial, den Silberbedarf von Topcon-Solarzellen fast vollständig zu ersetzen.

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Photovoltaik-Anlagen mit deutlich mehr als 2000 Watt lassen sich jetzt als Stecker-Solar-Geräte und ohne Elektriker realisieren

Interview: Mit der neuen VDE-AR-N 4105:2026-03 sind Leistungsgrenzen für Stecker-Solar-Geräte gefallen, wie Marcus Vietzke von Indielux erklärt. Damit gebe es keine Leistungsbeschränkung bei der Modulleistung und der Speicherkapazität für die Laienanmeldung von Stecker-Solar-Geräten. Aus seiner Sicht lässt sich damit der Turbo im Segment der Photovoltaik-Anlagen bis zehn Kilowatt Leistung zünden. Im Interview erklärt er, worauf bei der Realisierung der Anlagen zu achten ist und warum es sich lohnt, auch wenn die Einspeiseleistung auf 800 Watt begrenzt sein muss.

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Marktwert Solar sinkt im März auf 5,455 Cent pro Kilowattstunde

Gegenüber dem Jahresbeginn hat sich der Marktwert Solar damit bereits halbiert. Der durchschnittliche Spotmarktpreis stieg im März dagegen etwas an.

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Schweiz: Photovoltaik-Zubau schrumpft 2025 – Speicher gewinnen an Bedeutung

Nach mehreren Jahren starken Wachstums wird der Zubau bei Photovoltaik-Anlagen 2025 voraussichtlich um 15 Prozent auf 1526 Megawatt zurückgehen, wie Swissolar auf dem Schweizer Photovoltaik-Kongress veröffentlichte. Diese Entwicklung vollzieht sich vor dem Hintergrund eines Wandels in der Branche, der von Speicherthemen und den Herausforderungen der Netzintegration vorangetrieben wird.

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Mikrowechselrichter mit KI gehackt: Koordinierte Fernabschaltung möglich

Die IT-Sicherheitsfirma Jakkaru konnte Mirkowechselrichter der Firma AP Systems hacken. Auch ein sogenanntes Kill-Switch-Szenario, bei dem sich durch Knopfdruck zehntausende Wechselrichter gleichzeitig abschalten lassen, um den Netzbetrieb zu stören, sei durch die entdeckte Sicherheitslücke möglich gewesen.

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Lambda bringt neue Serie von Luft-Wasser-Propan-Wärmepumpen auf den Markt

Der österreichische Hersteller gab bekannt, dass seine neue Wärmepumpenserie „Eureka“ ein patentiertes strömungsmechanisches System nutzt, das die Wärmeübertragung angeblich um das Vier- bis Sechsfache verbessert, während der Temperaturunterschied zwischen Luft und Kältemittel bei nur 3 Kelvin bleibt. Der saisonale Leistungskoeffizient liegt zwischen 4,50 und 6,10.

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