Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Nach Einschätzung der taiwanesischen Analysten ist der Modulmarkt derzeit noch stabil. Mit einem Ende der Mindestimportpreise in Europa geht Energytrend bei Solarzellen von einem neuen Preiskampf aus, wobei vor allem der Druck auf die taiwanesischen Photovoltaik-Hersteller weiter steigen dürfte.
Vor allem das Photovoltaik-Segment bis 750 Kilowatt boomte auch im siebten Monat in diesem Jahr, allerdings ging der Zubau gegenüber dem Juni leicht zurück. Dies lag aber vor allem daran, dass weniger Photovoltaik-Freiflächenanlagen ans Netz gingen als Monat davor. Die Solarförderung sinkt im September um einen weiteren Prozentpunkt.
Jean-Claude Juncker zufolge will die EU-Kommission noch am Freitag beschließen, die Zeitumstellung abzuschaffen und künftig die Sommerzeit das ganze Jahr über beizubehalten. Für Betreiber von Photovoltaik-Anlagen könnte das vorteilhaft sein.
Wir möchten unseren Lesern auch das Format Podcast zum entspannten Anhören am Schreibtisch, im Auto oder sonstwie unterwegs anbieten und starten mit einer BSW Veranstaltung anlässlich des 100.000sten Speichers, die wir besucht haben! Sehr aufschlussreich war hier ein Gespräch mit Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, und Detlef Neuhaus, Geschäftsführer von Solarwatt.
Interview: Zu Beginn der Woche sorgte der österreichische Photovoltaik-Hersteller für einen Paukenschlag, als er den Bau einer Gigawattfabrik in Kärnten ankündigte. Der CEO der Energetica Gruppe, Rene Battistutti, erklärt nun, wo er die Vorteile seiner Module sieht und warum er glaubt, damit im Wettbewerb mit der Konkurrenz aus Asien bestehen zu können.
Nach Aussagen des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundeswirtschaftsministerium will die Regierung an der Zusage der vier Gigawatt Sonderausschreibungen für Photovoltaik und Windkraft festhalten. Allerdings muss noch geprüft werden, wieviel Mengen genau zusätzlich in den Markt gegeben werden dürfen, ohne ihn zu überhitzen. Bareiß hält die Photovoltaik teilweise schon ohne Förderung für wettbewerbsfähig, spricht sich aber gegen einen ungezügelten Zubau aus.
Bereits in zwei Jahren wird sich nach Ansicht des BSW-Solar die Zahl der Photovoltaik-Heimspeicher verdoppeln. Die wachsende Bedeutung der Stromspeicher im Zuge der weiteren Energiewende wird mittlerweile auch von der Politik wahrgenommen.
Die Regierung in Peking hat mit zwei Schreiben bei der Welthandelsorganisation (WTO) auf die von den USA verhängten Zölle von 30 Prozent nach Section 201 und 25 Prozent nach Section 301 reagiert.
Es gibt Gerüchte, wonach die Lobbyarbeit der Solarindustrie die Regierung dazu bewogen hat, der Installation von 300 bis 500 Megawatt an kleineren Photovoltaik-Anlagen in jeder der 34 Regionen zu zustimmen. Die „nicht-technischen Kosten“ sollen dabei aufgrund der fehlenden staatlichen Vergütungen reduziert werden.
Bereits im Dezember 2018 soll die Produktion der Photovoltaik-Hochleistungsmodule in Kärnten anlaufen. Mit den vollautomatisierten Produktionslinien sieht sich Energetica Industries im Wettbewerb mit der asiatischen Konkurrenz bestens gewappnet.