Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Die Ausgabe 2018 des Statusbericht über die Atomindustrie (WNISR) zeigt, dass die Kapazitäten der Kernenergie im vergangenen Jahr nur um ein Prozent angewachsen sind. Photovoltaik und Windkraft legten dagegen um 35 und 17 Prozent zu. In dem Report wird auch anerkannt, dass Photovoltaik und Windkraft bereits heutzutage die kostengünstigsten netzgekoppelten Energiequellen sind. Investition in neue AKW werden wiederum nur durch öffentliche Mittel und von Atomwaffenstaaten betrieben.
Die Preise für Solarmodule sind seit Anfang des Jahres bereits um 30 Prozent gefallen – und sie fallen voraussichtlich weiter. Das hat weitreichende Auswirkungen, auf den Photovoltaikmarkt, auf die Margen, für die Energiewende.
In einem offenen Brief haben sich Vertreter der Hochschule und der Gesellschaft an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gewandt. Sie fordern nach dem Auslaufen der KfW-Speicherförderung zum Jahresende eine Fortsetzung des Programms über das BAFA und legen konkrete Vorschläge vor.
Nach Angaben des Insolvenzverwalters ist ein Abschluss der Übernahmeverhandlungen mit dem potenziellen Investor nicht vor Oktober wahrscheinlich. Solange ruht die Modulproduktion und die Mehrzahl der Mitarbeiter in Freiberg wechselt in die Transfergesellschaft.
Mehr als 1800 Unternehmen engagieren sich in diesen Bündnissen. Die Grünen fordern unterdessen einen passenden Rahmen für die Energieeffizienz in Deutschland und nicht nur kosmetische Einzelmaßnahmen.
Der Bundeswirtschaftsminister hält seine im Bundestag gegebene Zusage nicht ein, sich alle Brennpunkte bezüglich des geplanten Stromtrassen persönlich anzuschauen. Selbst einem Treffen mit den Kritikern der Trassen in seinem eigenen Ministerium bleibt Altmaier fern und sorgt damit für noch mehr Verärgerung.
Im Bundesstaat Südaustralien will das Allgäuer Unternehmen ab Herbst jährlich 10.000 Photovoltaik-Heimspeicher fertigen, die zugleich Teil eines virtuellen Netzwerks werden sollen. Damit kann Sonnen – nach eigenen Angaben bislang als einziger Hersteller – von der großzügigen Förderung der Regierung in Adelaide direkt profitieren.
Die Linksfraktion wirft der Landesregierung in Schwerin Inaktivität beim Ausbau von Photovoltaik und Solarthermie vor. Diese sieht sich selbst auf einem guten Weg, wie aus ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage hervorgeht, obwohl Mecklenburg-Vorpommern trotz hohem Solarpotenzial nur im hinteren Drittel im Ländervergleich rangiert.
Interview: Ein Team um den Fraunhofer ISE-Direktor Andreas Bett hat untersucht, ob es in Deutschland möglich ist, wettbewerbsfähig Solarzellen und Solarmodule zu produzieren. Die Antwort lautet ja, allerdings scheuen die Investoren derzeit das Risiko, weil aus der Politik klare Signale fehlen, langfristig einen stabilen Photovoltaik-Markt in Europa zu gewährleisten. Zudem hält es Bett für wünschenswert, stärker über Nachhaltigkeitskriterien nachzudenken.
Das Essener Institut hat in „Nature Energy“ eine Analyse veröffentlicht, wonach die Deutschen bereit wären, mehr EEG-Umlage zu zahlen, wenn es weniger Ausnahmen für die energieintensiven Unternehmen geben würde. Auch andere prominente Wissenschaftler sehen in den Ergebnissen einen wichtigen Beleg dafür, dass die gesellschaftliche Akzeptanz von Klimaschutzmaßnahmen von einer fairen Kostenverteilung abhängt, ziehen jedoch die Relevanz der Fragestellung des RWI Essen in Zweifel.