Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Per Gerichtsurteil setzte Next Kraftwerke die Aufhebung des Mischpreisverfahrens durch. Der Leipziger Direktvermarkter und Regelenergieanbieter Energy2market sieht alle Marktteilnehmer von Unwuchten des Regelenergiemarktes betroffen und fordert die Entwicklung einer ganzheitlichen Lösung. Bis diese gefunden ist, sollte eine Preisobergrenze für Regelarbeit eingeführt werden.
Das Interesse der Industrie, langfristige Stromabnahmeverträge für neue oder aus der Förderung laufende Photovoltaik- und Windkraft-Anlagen zu schließen, ist groß. Nach Ansicht des Dena-Chefs sind Corporate PPA geeignet, um als neues Geschäftsmodell, den Zubau von Photovoltaik und Windkraft in Deutschland in den kommenden Jahren anzukurbeln. Allerdings erschwert der derzeitige Rechtsrahmen die Entwicklung.
Die beiden Unternehmen haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, wonach sie in den kommenden Jahren Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt rund 500 Megawatt außerhalb des EEGs realisieren wollen. Die Thüga-Gruppe will den Solarstrom über langfristige Stromabnahmeverträge abnehmen.
Knapp einen Monat nach Start des neuen Förderprogramms sind bereits fast 1800 Anträge für den Zuschuss von bis zu 3200 Euro für die Photovoltaik-Speicher in dem Freistaat gestellt worden. Die Antragsteller müssen sich aber auf lange Bewilligungszeiten einstellen.
Eigentlich wollte die Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft herausfinden, wie die Stadt Berlin ihr Photovoltaik-Potenzial besser nutzen kann. Allerdings wird ihren Erhebungen zufolge der Ausbau der Solarenergie vor allem von Regulierungen auf Bundesebene behindert.
Die Minister und Senatoren aus den Ländern fordern von der Bundesregierung, dass der Photovoltaik-Ausbau sowohl in den Städten als auch auf dem Land durch geeignete Maßnahmen endlich vorangebracht werden muss. Sie fordern vom Bundeswirtschaftsministerium, die versprochene Reform des Photovoltaik-Mieterstroms und weiterer energierechtlicher Vorgaben endlich anzugehen. Zugleich bieten sie Altmaier und der Bundesregierung, ihre Unterstützung an, den nächsten Schritt der Energiewende zu gehen.
Wenn beim Laden von Elektrofahrzeugen Lastspitzen abgemildert werden, lässt sich eine teure Überdimensionierung von Kabeln und Transformatoren vermeiden – und auch bei einer massenhaften Einführung von Elektroautos müsste künftig nicht mehr in Verteilnetze investiert werden als bisher. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Agora Verkehrswende, Agora Energiewende und The Regulatory Assistance Project.
Enovos will den Strom der Vier-Megawatt-Anlage von Centrica Energy Trading an Industriekunden und Stadtwerke verkaufen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von zehn Jahren.
Nach offiziellen Statistiken der Nationalen Energiebehörde NEA lag die kumulierte installierte Photovoltaik-Leistung Ende Juni damit bei 185,5 Gigawatt. Analysten erwarten für das zweite Halbjahr eine deutliche Belebung der Photovoltaik-Nachfrage.
Interview: Am 1. September wird in Sachsen ein neuer Landtag gewählt. Detlef Neuhaus, geschäftsführender Gesellschafter des in Dresden ansässigen Photovoltaik- und Speicherunternehmens Solarwatt, wünscht sich von der Politik, nicht krampfhaft an alten Technologien festzuhalten. Die Landesregierung sollte den Strukturwandel bei der Energieerzeugung in die eigene Hand nehmen und Innovationen stärker fördern. Dabei verweist er auch darauf, dass die Photovoltaik-Branche in Sachsen trotz des Kahlschlags in den zurückliegenden Jahren immer noch mehr Arbeitsplätze im Land bietet als die Kohle in der Lausitz.