Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Tim Buckley, Direktor von Climate Energy Finance, spricht mit dem pv magazine über die derzeitige steile Entwicklung der Solarmodulpreise. Er schätzt, dass die Preise für Solarmodule in diesem Jahr um 40 Prozent fallen werden. Er sagt die Schließung von Photovoltaik-Produktionen mit alter Technologie und in kleinem Maßstab voraus, sowohl in China als auch weltweit.
Die Bundesnetzagentur hat in zwei Festlegungen die Regelungen veröffentlicht, wie steuerbare Lasten – darunter Wärmepumpen und Wallboxen – künftig von Netzbetreibern im Sinne der Netzstabilität geregelt werden dürfen. Die Betreiber sollen im Gegenzug Nachlässe bei den Netzentgelten erhalten.
Steuertipp: Neue Photovoltaik-Anlagen werden seit Anfang 2023 mit null Prozent Umsatzsteuer verkauft. Betreiber dieser Anlagen kommen in den Genuss des Steuervorteils, den frühere Käufer nur mit komplizierter Bürokratie erreichen konnten und dann für den privaten Eigenverbrauch Umsatzsteuer zahlen mussten. Doch auch für Bestandsanlagen eröffnet die Finanzverwaltung eine Befreiungsmöglichkeit.
Das Leipziger Unternehmen unterbreitet vielen Kunden nun ein kostenfreies Tauschangebot. Der Austausch der Batteriemodule auf die als sicherer geltende LFP-Speichertechnologie wird sich Senec zufolge wohl bis zum Sommer 2024 beginnen. Bis dahin bleiben die betroffenen Photovoltaik-Heimspeicher im Konditionierungsbetrieb mit maximal nutzbarer Speicherkapazität von 70 Prozent.
Interview: Günter Knopf hat die Lösung „DRYcloud“ entwickelt. Das Löschsystem separiert alle aus der ersten Zelle freigesetzten Gase und Feststoffe in hochviskositären Schaumblasen. Damit werden Lithium-Ionen-Speicher, die in Brand geraten, praktisch nach der Zündung der ersten Batteriezelle gelöscht, wie er im Interview erklärt.
Deutschlandweit hat das Installationsunternehmen insgesamt 86 Kündigungen ausgesprochen. Ursächlich dafür ist die Marktentwicklung sowie die Prognosen: Die Nachfrage nach privaten Photovoltaik-Anlagen lahmt im Moment und Besserung ist nicht in Sicht.
Seit 2019 sind die Online-Stellenausschreibungen im Photovoltaik-Bereich auf fast 52.000 gestiegen. Gesucht sind vor allem Dachdecker und SHK-Handwerker, Bauelektriker und Projektleiter. Aber auch Quereinsteiger haben Chancen, da immer mehr Unternehmen auch selbst ausbilden.
Die Lithium-Eisenphosphat-Batterie benötigt für die bedarfsgerechte Abgabe der Strommengen einen Smart Meter. Der 5,8-Kilowattstunden-Speicher kostet für Endkunden 4.957 Euro, so das Ulmer Unternehmen.
Das von der Forschungsstelle für Energiewirtschaft FfE geleitete Projekt soll die Massentauglichkeit des bidirektionalen Ladens von Elektrofahrzeugen erproben. Zudem arbeiten die Partner an der technologischen Weiterentwicklung der benötigten Schnittstellen und Prozesse.
Auf dem „Forum Solar Plus“ in Berlin trifft sich die Solarbranche und diskutiert über neue Chancen und alte Herausforderungen. Die Hürden aus Bürokratie, mangelnder Digitalisierung und langsamen Genehmigungen sind altbekannt. Neu ist der Zugang zur Politik und die Chance, wieder etwas mehr Produktion in Deutschland und Europa aufzubauen – trotz niedriger Modulpreise.