Mehr als 377,6 Megawatt an Photovoltaik-Anlagen sind in dem Monat bei der Bundesnetzagentur neu gemeldet worden. Der Brutto-Zubau stieg damit in diesem Jahr auf bislang 3344 Megawatt. Die Solarförderung sinkt im Dezember um ein weiteres Prozent und der 52-Gigawatt-Deckel rückt immer näher. Die festen Einspeisetarife liegen erstmals für alle Anlagen unter der Marke von 10 Cent pro Kilowattstunde.
Den steuerrechtlichen Teil des Klimapakets hat die Länderkammer jedoch einstimmig in den Vermittlungsausschuss geschickt. BEE und BDEW hätten sich dagegen auch beim Brennstoffemissionshandelsgesetz Nachbesserungen gewünscht, doch es passierte ohne Änderungen den Bundesrat.
Ursprünglich war die Streichung im Kohleausstiegsgesetz vorgesehen, doch im letzten Entwurf plötzlich nicht mehr. Nun gibt es eine Stellungnahme der Bundesregierung auf die aus den Ländern geforderte Änderung des EEG, die wieder etwas mehr Hoffnung macht.
Der insolvente Photovoltaik-Hersteller aus den Niederlanden verhandelt derzeit weiter mit Investoren. Die Fabrik wird dabei in einem guten Zustand gehalten, um kurzfristig die Modulproduktion am Standort Zaanstad wieder aufnehmen zu können. Noch wird jedoch ein Co-Investor gesucht.
Der Wismarer Photovoltaik-Hersteller hat Module für eine hochtransparente Sonnenschutzkonstruktion in Frankreich geliefert. Der erzeugte Solarstrom deckt einen Teil des Strombedarfs des Schulkomplexes.
Rohstoffgewinnung: Batterien stehen immer wieder öffentlichkeitswirksam in der Kritik. Vor allem der hohe Wasserverbrauch bei der Lithiumgewinnung trägt zur Desertifikation rund um die Salzseen im Lithiumdreieck bei. Die Diskussion weist auf die generellen Probleme beim Abbau von Rohstoffen hin, sei es Kupfer, Erdöl oder eben Lithium. Internationale Unternehmen haben jedoch die Möglichkeit, auf die Abbaumethoden Einfluss zu nehmen. Ansatzpunkte dafür gibt es zu Hauf.
Deutschland kann sich einen Einbruch bei der Photovoltaik nicht leisten, wenn es die Energiewende ernst meint. Bayerns Wirtschafts- und Energieminister bezeichnete den Deckel als Relikt aus alten Förderzeiten.
Bislang sind gut 400 Anträge für das im Oktober gestartete Förderprogramm von Privathaushalten gestellt worden. Auf die eigentlich vorgesehene Begrenzung der Einspeiseleistung des erzeugten Solarstroms verzichtet das Ministerium vorerst.
Für das neue Hochvolt-Speichersystem werden der Sunny Boy Storage Batterie-Wechselrichter und die Resu 10M-Batterie kombiniert. Es soll leicht zu transportieren und durch eine Person zu installieren sein.
Rund zwei Drittel der Abgeordneten stimmten für die Resolution zur Ausrufung des Klima- und Umweltnotstandes und fordert sofortige Maßnahmen zur Begrenzung der Auswirkungen des Klimawandels. Die EU sollte sich auf der UN-Konferenz dazu verpflichten, die Netto-Treibhausgasemissionen bis 2050 auf null zu senken, so das Parlament.