Mit einem offenen Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier reagieren kommunale Energieversorger auf den Antrag der Bundesregierung, sich zugunsten von RWE und Eon als Streithelfer an dem Rechtsverfahren zu beteiligen. Seit Mai ist beim Europäischen Gerichtshof eine Klage mehrerer Unternehmen gegen den durch die EU-Kommission freigegebenen Deal anhängig.
Mit einem Zubau von mindestens 1000 Megawatt pro Jahr könne die Photovoltaik-Leistung in Baden-Württemberg bis 2030 auf mehr als 16 Gigawatt erhöht werden. Das Festhalten der Landesregierung am 11-Gigawatt-Ziel sei das falsche Signal.
Die jetzt vereinbarte Kooperation hat dem Münchener Start-up zufolge die Prüfung und Zertifizierung der Solar-Integration bei Elektromobilen zum Ziel. Außerdem sollen mögliche weitere Anwendungsbereiche identifiziert werden.
Ein Forscherteam der Empa und der ETH Zürich hat einen lumineszierenden Solarkonzentrator entwickelt, der flexibel sowie durchlässig für Luft und Wasserdampf ist. Damit könnte die Energie beispielsweise für Smartphone oder Tablet künftig direkt aus der eigenen Jacke kommen.
Eine Übernahme des Berliner Stromnetzes durch das Land könnte den jahrelangen Streit um die Stromkonzession beenden, deren Vergabe an das landeseigene Unternehmen Berlin Energie Vattenfall bislang gerichtlich verhindern konnte. Selbst wenn der Senat Vattenfalls Angebot annimmt, müssten jedoch noch einige Hürden genommen werden.
Der Schweizer Photovoltaik-Konzern und das ebenfalls in der Schweiz ansässige Forschungs- und Entwicklungszentrum arbeiten seit sieben Jahren zusammen und haben ihre Kooperation um weitere drei Jahre verlängert. Ziel sind durchschnittliche Fertigungswirkungsgrade auf Modulebene von über 24 Prozent und niedrigere Herstellungskosten.
In Wildpoldsried können private Anlagenbesitzer ihren Photovoltaik-Strom sowie Flexibilitäten von Batteriespeichern oder Wärmepumpen jetzt direkt an lokale Verbraucher vermarkten. Möglich macht das ein Blockchain-Projekt von Siemens und dem Allgäuer Überlandwerk.
12,20 Minuten mussten die Letztverbraucher im deutschen Nieder- und Mittelspannungsnetz im Jahr 2019 durchschnittlich ohne Strom auskommen. Damit haben sich laut Bundesnetzagentur die Versorgungsunterbrechungen weiter verkürzt.
Agora Energiewende, Agora Verkehrswende und Stiftung Klimaneutralität haben analysiert, wie Deutschland bis 2050 klimaneutral werden kann. Dafür sei ein umfassendes Investitionsprogramms nötig, das vor allem den Erneuerbaren-Ausbau vorantreibt, aber auch die weitgehende Elektrifizierung von Verkehr, Wärme und Industrie, die energetische Sanierung fast aller Gebäude und den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur umfasst.
Anlässlich des Solarbranchentages formulierte Umweltminister Franz Untersteller fünf zentrale Punkte, die bei der EEG-Reform berücksichtigt werden müssten. Das Wachstum der Photovoltaik müsse gestärkt und verstetigt werden.