Seien Sie dabei, wenn sich Europas Energiespeicherexperten beim Battery Business & Development Forum 2026 in Frankfurt (31. März – 1. April) treffen.
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Am 24. Juni bietet der pv magazine Focus 2026 kompakte Experteneinblicke zu bankfähigen BESS-Projekten und optimiertem Energiemanagement für Residential- und C&I-Anwendungen in Europa.
Bundeswirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche hat das richtige Problem identifiziert, ihr Ansatz greift aber zu kurz. Der Anteil der Netzentgelte an den Stromkosten ist zu hoch: Mehr als 11 Cent pro Kilowattstunde würden Verbraucherinnen und Verbraucher derzeit real bezahlen, wenn nicht die Bundesregierung sie mit einer massiven Sechs-Milliarden-Euro-Subvention abfedern würde. Das Ziel von Bundeswirtschafts- und […]
Deutschlands Energiewende droht ausgerechnet an ihrem erfolgreichsten Baustein zu stolpern: den Batteriespeichern. Denn der regulatorische Rahmen für Netzanschluss und Netzentgelte wird derzeit an mehreren Stellen parallel weiterentwickelt. Ein Referentenentwurf zum sogenannten „Netzpaket“, der zuletzt öffentlich geworden ist, adressiert unter anderem Anpassungen im Einspeise- und Anschlussvorrang (zum Beispiel FCA-Zwang, Baukostenzuschuss, Reservierung und Freigabe von Anschlusskapazitäten). Parallel […]
Sinkende Terminmarktpreise haben im Februar auch die erwarteten Erlöse aus Photovoltaik-PPAs reduziert. Trotz zuletzt steigender Energiepreise könnten langfristige PPA-Preise davon nur begrenzt betroffen sein, schreibt Christian Schock von der Unternehmensberatung Enervis.
Der TAB-Dschungel lichtet sich: Mit der vollständig überarbeiteten VDE-AR-N 4100 gelten bundesweit einheitliche technische Bedingungen für Netzanschlüsse in der Niederspannung. Für Mieterstrom-Projekte in 2,9 Millionen Bestandsgebäuden könnte das ein entscheidender Schritt sein – also genau für das Segment, in dem bislang die größten messtechnischen und wirtschaftlichen Hürden lagen.
Bei den Winterstürmen in den USA konnten Batteriespeicher ihr netzstabilisierendes („dispatch“) Potenzial unter Beweis stellen. Allein in Texas gibt es bereits 17 Gigawatt an installierter Batteriekapazität, in Deutschland bisher 3 bis 4 Gigawatt an installierten Großspeichern mit über 1 Megawatt Leistung. Doch der Ausbau schreitet weiter voran, vor allem, auch weil auslaufende EEG-Förderungen und Redispatch-Regeln […]
Der Konzern ist sehr zufrieden mit seinem Jahresabschluss und kündigt für die kommenden Jahre noch bessere Zahlen an. Bis 2031 will RWE netto 35 Milliarden Euro investieren: vor allem in Windkraft, Photovoltaik, Batteriespeicher – und Gaskraftwerke.
Forscher des deutschen Fraunhofer-Instituts FKIE haben PowerRange entwickelt, eine virtuelle Simulationsplattform, mit deren Hilfe Betreiber von Stromnetzen Cybersicherheitsmaßnahmen sicher testen und auf realistische Cyberangriffe reagieren können. Die Plattform unterstützt sowohl konventionelle als auch erneuerbare Energienetze und bietet immersive Schulungen für IT-, OT- und Steuerungssysteme, wobei die Bedeutung von Koordination, Kommunikation und praktischen Verteidigungsstrategien hervorgehoben wird.
Der Insolvenzverwalter der deutschen Meyer-Burger-Gesellschaften hat zentrale Produktionsanlagen und Patente an das US-Start-up Swift Solar verkauft. Dazu gehören eine Heterojunction-Zellfertigung in Bitterfeld-Wolfen sowie eine in Hohenstein-Ernstthal entwickelte Fertigungsanlage mit zusammen rund zwei Gigawatt Kapazität.
Das Statistische Bundesamt legt Zahlen zum deutschen Photovoltaik-Markt vor. Der Wert der importierten Solarzellen und -module sank demnach um 7,7 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Die deutsche Modulproduktion ging um 60,6 Prozent zurück. Die Zahlen sind allerdings nicht ohne Widersprüche.
Der Hamburger Projektentwickler Enerparc hat sich ein Finanzierungspaket von bis zu einer Milliarde Euro gesichert. Mit dem Kapital will das Unternehmen den weiteren Ausbau von Solarparks und Batteriespeichern in Europa vorantreiben.
Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg berechnen in einem Kapazitätsausbaumodell für das deutsche Energiesystem einen Bedarf von rund 53 Gigawatt wasserstofffähiger Gaskraftwerke bis 2045. Damit liegt die modellierte Größenordnung über den aktuell geplanten Neubauzielen der Kraftwerksstrategie.
Der Hersteller Marstek hat einen Steckerspeicher mit zwei Kilowattstunden Kapazität vorgestellt. Das Gerät wird über eine Schuko-Steckdose angeschlossen und soll Solarstrom aus Balkonanlagen speichern oder günstigen Strom aus dynamischen Tarifen aufnehmen.
Der Bundesverband Energiespeicher Systeme warnt vor wachsender Unsicherheit für Investitionen in Stromspeicher. Hintergrund sind Äußerungen der Bundesnetzagentur zur Netzentgeltbefreiung, die aus Sicht der Branche den Vertrauensschutz für bestehende Projekte infrage stellen könnten.
Der chinesische Hersteller Sigenergy hat in Nantong ein neues Produktions- und Entwicklungszentrum eröffnet. Bei der Veranstaltung stellte das Unternehmen außerdem seine „AI in All“-Strategie sowie drei neue Produkte für den Heim-, Gewerbe- und Freiflächen-Markt vor.
Nach zuletzt eher unerfreulichen Meldungen kann der Erneuerbare-Energien-Projektierer die Inbetriebnahme eines 33-Megawattstunden-Batteriespeichers vermelden und – für das Unternehmen insgesamt noch weit wichtiger – die Unterstützung einer Mehrheit seiner Gläubiger für den Sanierungskurs.
Während über Netzpaket und EEG-Reform diskutiert wird, legt BET Consulting einen Vorschlag für ein neues Strommarktdesign vor. Eine „systemdienliche Anschlussleistung“ soll Netzausbaukosten senken und Investitionssicherheit schaffen.
Balkonsolar mit Speicher könnte künftig leichter installierbar werden: Der geleakte EEG-Entwurf 2027 sieht für bestimmte Systeme vereinfachte Regeln vor. Der Bundesverband Steckersolar spricht von einem Fortschritt – fordert aber Nachbesserungen.
Die EU erwartet, dass bis 2030 Energiegemeinschaften 17 Prozent der Windkraft- und 21 Prozent der Photovoltaik-Kapazitäten bereitstellen. Ein vom Europäischen Rechnungshof vorgelegter Bericht hält dies für zu optimistisch – was eine sehr milde Formulierung ist. Die rechtlichen und technischen Hürden seien zu hoch.
Das Photovoltaik-Unternehmen hat die Produktion in Georgia wieder aufgenommen, nachdem die US-Zollbehörde auf Grundlage des Uyghur Forced Labor Prevention Act (UFLPA) einbehaltene Solarzellen-Lieferungen aus Südkorea wieder freigegeben hat. Die Einbehaltung hatte zur zeitweiligen Freistellung von 1.000 Mitarbeitern und zur vorübergehenden Einstellung der Produktion in der zweitgrößten Modulfabrik der USA geführt.
Eine im Dezember 2025 eingereichten Volksinitiative mit dem Titel „Für eine sichere Versorgung mit erneuerbaren Energien“ wurde nach einer Aussprache ohne Gegenvorschlag abgelehnt. Es ging darum, alle geeigneten Flächen von Bauten für Erneuerbare und insbesondere für Photovoltaik-Anlagen zu nutzen.
Der Hochlauf von Power-to-X kommt langsamer voran als erwartet. Hohe Strompreise, fehlende Infrastruktur und unsichere Nachfrage bremsen Investitionen. Eine neue Studie von EY-Parthenon und VDMA zeigt, dass sich der Markt konsolidiert.
Baywa re erwartet deutlich geringere Ergebnisse als bisher geplant. Hintergrund sind verschlechterte Marktbedingungen für Projektentwickler in Europa und den USA. Die Anpassung zwingt auch den Mutterkonzern Baywa, sein Restrukturierungskonzept zu überarbeiten.
Die Diskussion um Flächenkonkurrenz zwischen Landwirtschaft und Photovoltaik bekommt neue Daten. Laut einer Studie des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft eignet sich das Grünland in Solarparks als Weidefläche für Schafe und Rinder.
In Ein- und Zweifamilienhäusern liegt der Anteil einer Marktanalyse des Unternehmens zufolge noch höher. In der regionalen Betrachtung haben die Stadtstaaten deutlich niedrigere Quoten, und auch in Büro- und Verwaltungsgebäuden ist die Wärmepumpe weniger verbreitet.
Nach hohen Werten zum Ende letzten Jahres und vor allem im Januar hat der Marktwert jetzt deutliche Einbußen erlitten. Negative Strompreise waren nur selten zu verzeichnen.
Der Entwickler der KI-gestützten Softwareplattform „gridcert“ verspricht eine automatisierte Plausibilitätsprüfung der für das Netzanschlussverfahren notwendigen Dokumente und Angaben.
Der nach dem Solarpionier und Gründer des Fraunhofer ISE benannte Preis wurde zum zweiten Mal verliehen. Ulrich Leibfried, Geschäftsführer und Mitgründer von Consolar, erhielt die Auszeichnung für die Entwicklung des Solink-PVT-Wärmepumpenkollektors.
Die Texxecure Rating Foundation hat ein standardisiertes Qualitätsrating für Photovoltaik-Anlagen vorgestellt. Das System bewertet Komponenten und Projekte anhand einheitlicher Kriterien und verdichtet die technische Risikoeinschätzung in einer Kennziffer von AAA bis D. Adressiert sind Entwickler, Investoren, Banken und Versicherer.
Ein Forschungsteam aus Sevilla hat eine Perowskit-Solarzelle mit einem triboelektrischen Generator kombiniert. Eine spezielle Polymerschicht schützt die Halbleiterschicht vor Feuchtigkeit und ermöglicht zugleich die Energiegewinnung aus auftreffenden Regentropfen.
Ein neu entwickeltes Material kann Solarenergie ohne den Umweg über Photovoltaik oder andere Stromerzeuger mehrere Tage lang speichern und als Wasserstoff wieder abgeben. Der an der Universität Ulm und der Friedrich-Schiller-Universität Jena entwickelte Prozess ist reversibel und hat einen Wirkungsgrad von 72 Prozent.
15 Jahre dauerte es, bis eine Million Photovoltaik-, Windkraft- und andere Erneuerbare ans Netz gingen. Nun vergingen gerade einmal 2,5 Jahre für die nächste Million.
Das Start-up aus der Schweiz will das Tool- und Datenchaos bei Photovoltaik- und Multi-Gewerk-Projekten beenden. Die branchenspezifische Projektmanagement-Plattform integriert Planungstools, ERP-Systeme, in der Schweiz auch das Förderportal von Pronovo und Netzbetreiber. Das Unternehmen verspricht bis zu 60 Prozent Zeitersparnis in der Administration.
Eine Kartierung über fünf Jahre sowie Daten aus KI-gestützten Monitoringsystemen zeigen, dass sich die Zahl der Feldlerchenreviere im Photovoltaik-Kraftwerk in Lauterbach seit Projektbeginn verfünffacht haben. Zudem finden weitere gefährdete Vogelarten dort Nahrung.
Der Montagesystemhersteller und sein Tochterunternehmen kündigen eine Erweiterung ihrer Zusammenarbeit an mit dem Ziel, Installateuren und Fachpartnern einen „integrierten Ansatz für moderne Photovoltaik-Anlagen“ im privaten und gewerblichen Bereich anzubieten. Im Fokus steht dabei das Monitoring- und Steuerungstool „liveX“.
Nach Einschätzung des Asset Managers sorgen die jüngsten Vorschläge des Bundeswirtschaftsministeriums dafür, dass die Finanzierbarkeit neuer Photovoltaik- und Windkraftanlagen erheblich erschwert werden könnte. Ein neues Netzanschlussverfahren sei zwar wichtig, doch ein beschleunigter Netzausbau noch wichtiger.