Uniper zieht mit 50-Megawatt-Speicherprojekt von Heyden nach Wilhelmshaven um

Uniper, 50-Megawatt-Batteriespeicher, Wilhelmshaven

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Uniper hat alle Genehmigungen für den Bau und Betrieb eines Batteriespeichers mit 50 Megawatt Leistung und 100 Megawattstunden Kapazität am ehemaligen Kraftwerksstandort Wilhelmshaven erhalten. Ursprünglich war das Projekt am Standort Heyden in Petershagen/Lahde geplant, wie Uniper mitteilte. Es habe dort „aufgrund von Netzanschlussherausforderungen nicht realisiert werden“ können.

Daher hat Uniper nun den Umzug des Projekts nach Wilhelmshaven beschlossen, wo es bereits über einen entsprechenden Netzanschluss verfüge. Erste Komponenten befänden sich bereits an dem ehemaligen Kraftwerksstandort. Den vollständigen Umzug will Uniper nach eigenen Angaben bis Mitte 2026 abschließen.

Das Kraftwerk Wilhelmshaben war im Dezember 2021 stillgelegt worden. Seither werden von Uniper an dem Standort neue Projekte entwickelt. So begann der Energiekonzern kürzlich mit dem Bau eines Photovoltaik-Kraftwerks mit 17,5 Megawatt Leistung auf der ehemaligen Aschedeponie. Dessen Inbetriebnahme sei für Juli 2026 vorgesehen.

Auch das ursprüngliche Projekt sah eine Leistung von 50 Megawatt und eine Speicherkapazität von 100 Megawattstunden vor. Uniper kündigte es im Mai 2024 an, und der Batteriespeicher sollte eigentlich bereits in diesem Jahr in Betrieb gehen.

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