Feuerwehrleute in Flämisch-Brabant löschten einen Brand auf dem Dach der Don-Bosco-Schule in der belgischen Stadt Halle. „Das Feuer wurde schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht“, teilte die Feuerwehr Brandweerzone Vlaams-Brabant West auf Facebook mit. „Es befanden sich keine Schüler in dem Gebäude. Niemand wurde verletzt.“
Der lokale Fernsehsender HLN berichtete, dass auf dem Dach etwa 160 Solarmodule installiert waren, von denen das Feuer etwa 100 zerstörte. Der Brand verursachte auch eine große schwarze Rauchsäule, die angeblich durch brennende Dachmaterialien verursacht worden sein soll.
„Es sind nicht die PV-Module, die den ganzen Rauch erzeugen“, sagte der Photovoltaik-Brandschutzexperte Grunde Jomas auf Anfrage von pv magazine. „Wir empfehlen immer, dass die gesamte Anlage, einschließlich der Dachmaterialien, getestet wird, bevor sie auf einem Dach angebracht wird, egal ob es sich um ein Renovierungsprojekt oder einen Neubau handelt.“

Foto: Brandweerzone Vlaams-Brabant West
„Auf den Bildern ist zu sehen, dass der Schaden am Gebäude größtenteils auf das Dach beschränkt ist“, sagte Reidar Stølen von der norwegischen RISE Fire Research AS pv magazine. „Natürlich müssen die Schäden an der Dachkonstruktion sowie die Rauch- und Wasserschäden detaillierter untersucht werden, als es die Bilder erlauben.“
„Ich bin froh zu hören, dass die Feuerwehrleute das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und löschen konnten“, sagte er weiter. „Ich hoffe, sie waren auch darauf vorbereitet und in der Lage, sicher auf dem Dach zu arbeiten, da die Photovoltaik-Anlage potenziell gefährliche elektrische Spannungen aufweist. Aus den Bildern geht hervor, dass es auf dem Dach um die Photovoltaik-Anlage herum genug Platz und auch einen Zugangsweg vom Fenster in der Nähe der Photovoltaik-Anlage gab.“
Nach Aussage von Stølen ist die Rauchsäule sehr dicht, was es schwierig macht, die Größe der Flammen zu erkennen. „Es wäre interessant, mehr Details über den Brennstoff auf dem Dach zu erfahren und welche Materialien zu dem dichten schwarzen Rauch beigetragen haben“, sagte er. „Zusätzliche Details aus dem Feuer wären interessant, um beurteilen zu können, warum die Folgen dieses Brandes so ausgefallen sind. Daraus kann man lernen, wie künftige Brände auf Dächern mit Photovoltaik-Anlagen mit möglichst geringen Folgen ausgehen können.“
Der belgische Fernsehsender VRT berichtete, dass Halles Bürgermeisterin Eva Demesmaeker sagte, der Schaden müsse noch bewertet werden, aber die Flammen hätten nicht auf die Gebäude übergegriffen. „Wir gehen davon aus, dass ein technischer Defekt an einem der Solarmodule den Brand verursacht hat“, sagte der Leiter der Brandweerzone Vlaams-Brabant West, Wouter Jeanfils, dem Sender VRT.
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Brand auf Dixi-Klo mit PV-Modul und Batterie für Beleuchtung.
Die Feuerwehr vermutet einen technischen Defekt oder Brandstiftung.
Der Brand konnte zügig gelöscht werden, indem die Batterie im Auffangbehälter versenkt wurde.
Zum Zeitpunkt des Unglücks saß offenbar niemand auf der Toilette. Modul-, Batterie, und WR-Hersteller sind noch unbekannt, werden aber zeitnah veröffentlicht und um Stellungsnahmen gebeten.
Clickbait. Jamm jamm, lecker.
+1. Sehr spärliche Infos.
VERMUTLICH waren es noch Glas Folien Module. Da brennt die Folie ja mal gerne lichterloh und tropft dann runter und entzündet dann ggf. ein vorhandenes Bitumendach.
Bei Glas/Glas Modulen ist ein Brand in der Folie ja fast so gut wie unmöglich.
Aber alles nur Vermutungen 🙁