Pfalzsolar übernimmt Mehrheitsbeteiligung an Secondsol

Solarpark, Pfalzsolar, Freifläche, Grossmehring

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Als eine „Investition in die Zukunft der Photovoltaik“ sieht die Ludwigshafener Pfalzsolar ihre Beteiligung an der Secondsol. Obwohl die Geschäftsfelder der beiden Unternehmen wenig Berührungspunkte haben, betrachtet Pfalzsolar die Übernahme der in Meiningen (Thüringen) ansässigen Secondsol offenbar als einen naheliegenden Schritt: Für ein wirklich nachhaltiges Agieren in der Photovoltaik-Branche müsse man „Solarmodule so lange einsetzen, wie sie funktionieren“, erklärt Pfalzsolar-Geschäftsführer Rolf Lulei. Durch die Übernahme von 60 Prozent der Anteile an Secondsol zu einem nicht genannten Preis „streben wir genau danach und erweitern unser Portfolio gezielt.“

Secondsol entstand vor zwölf Jahren als Online-Handelsplatz für neue und gebrauchte Photovoltaik-Produkte. Das Angebot richtet sich sowohl an Privatleute als auch an Unternehmen. Heute agiert Secondsol auch international und bietet in Kooperation mit anderen Unternehmen Dienstleistungen wie etwa die Reparatur von Wechselrichtern, Tests von Solarmodulen, einen Solarrechner oder Entsorgung und Recycling von Photovoltaik-Anlagen an. Um langfristig weiter wachsen zu können, „gilt es, Allianzen einzugehen,“ erklärt Geschäftsführer Stefan Wippich. Deshalb sei man „stolz, diesen Weg zukünftig gemeinsam mit Pfalzsolar fortzusetzen“.

Der neue Mehrheitseigner ist aktiv bei Planung, Umsetzung und Betrieb von Photovoltaik-Anlagen. Neben großen Projekten in Deutschland sowie in Benelux, Griechenland, Großbritannien, Spanien und den USA hat Pfalzsolar nach eigenen Angaben auch mehr als 6000 installierte Privatkundenanlagen vorzuweisen. Allein 1350 Anlagen im Privat- und Gewerbekundenbereich wurden demnach 2023 installiert, hierfür gibt das Unternehmen einen Umsatz von rund 63 Millionen Euro bei einem Jahresüberschuss von 2,1 Millionen Euro an. Insgesamt hat Pfalzsolar bis heute 650 Megawatt Leistung installiert und über 30 Megawatt im Eigenbestand.

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