Ads-Tec Energy stellt batteriespeicherbasiertes „All-in-One“-System mit bis zu 300 Kilowatt Ladeleistung vor

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Bei der kompakten Ladelösung „ChargePost“ von Ads-Tec Energy handelt es sich um ein batteriegestütztes „All-in-One“-System mit bis zu 300 Kilowatt Ladeleistung vor. Damit sei ein ultraschnelles Laden möglich, bei dem die öffentliche Netzinfrastruktur unterstützt werde und für die kein zusätzlicher Netzausbau gebraucht werde. Auf einer Grundfläche von weniger als zwei Quadratmetern könnten zwei Ladepunkte installiert werden, die über bis zu 300 Kilowatt Ladeleistung verfügten. Bei gleichzeitiger Nutzung könne mit je 150 Kilowatt geladen werden , so Ads-Tec Energy weiter. Die Speicherkapazität liegt optional zwischen 144 und 2021 Kilowattstunden. Zudem könne das System mit zwei 75 Zoll Displays versehen werden.

Binnen weniger Minuten könnten Elektroautos so für eine Reichweite von 100 Kilometer geladen werden. Das System eigne sich vor allem für Innenstädte und Regionen, in denen keine Stromanschlüsse für schnelles Laden verfügbar seien, erklärte Thomas Speidel, CEO von Ads-Tec Energy. Die neue Ladelösung sei ab sofort in Deutschland und weiteren europäischen Ländern bestellbar, perspektivisch werde sie auch in den USA erhältlich sein.

Nach Angaben von Ads-Tec Energy ist das Produkt „ChargePost“ mit Leistungselektronik und Klimatisierung ausgestattet und zugleich geräuscharm. Integriert sei so das Ladekabel mit ungekühltem CCs1/CCS2-Stecker mit einer Länge von mindestens drei Metern. Das Touchscreen-Interface enthalte zudem das Bezahlterminal. Mit einem Gabelstapler könne das System ebenerdig „Plug & Play“ aufgebaut und direkt an das Niederspannungsnetz angebunden werden. Auch für die Wartung gebe es einen leichten Zugang durch den modularen Aufbau. Die Batteriemodule könnten bei Bedarf auch einzeln getauscht werden.

Das System ermöglicht Ads-Tec Energy zufolge die zusätzliche Integration einer Kamera zur Bewegungserkennung oder für Videoaufzeichnungen und damit einen energieeffizienten, sicheren Betrieb. Das integrierte Batteriesystem ermöglicht zudem auch die Ladung durch selbsterzeugten Solarstrom aus der Photovoltaik-Anlage oder lasse sich alternativ für Netzdienstleistungen nutzen. Die Möglichkeit, gespeicherte Energie auch bidirektional wieder in das Netz zurückzuführen, wird voraussichtlich ab dem ersten Halbjahr 2023 möglich sein, so das Nürtinger Unternehmen.

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