Shell wird Großabnehmer der „SuperBattery“ von Skeleton

Produktion SuperBattery bei Skeleton

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Skeleton Technologies hat einen Großkunden für seine neuartige „SuperBattery“ gewonnen. Shell will es flächendeckend für seine Pläne zur Elektrifizierung und Dekarbonisierung des Bergbau-Sektors einsetzen. In diesem Zuge wird Skeleton Mitglied eines von Shell geführten Konsortiums zu diesem Thema, wie es am Mittwoch mitteilte.

Die „SuperBattery“ basiert auf dem patentierten Curved-Graphene-Material. Sie sei kombiniert die Eigenschaften von Superkondensatoren und Batterien in einer Lösung. Skeleton habe die „SuperBattery“ für die spezifischen Anforderungen verschiedener Sektoren entwickelt. Aktuell werde sie überwiegend in Hybrid- und Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugen, Bussen, Lastwagen und Ladeinfrastrukturen eingesetzt und getestet.

Shell will daher auch nicht nur für die Dekarbonisierung seiner Bergbau-Sparte nutzen, sondern auch in seiner Off-Road-Fahrzeugflotte verwenden. Damit verfolgt Shell nach eigenem Bekunden das Ziel, seine CO2-Emissionen mittels erneuerbarer Energien und Elektrifizierung effektiv zu reduzieren.  „Der Bergbau ist einer jener Sektoren, in dem die Dekarbonisierung besonders komplex ist“, erklärte Grischa Sauerberg, VP für Bergbau, Sektoren und Dekarbonisierung bei Shell. Für eine Transformation seien hohe Leistung und Kosteneffizienz gleichermaßen erforderlich. „Wir sehen in der einminütigen Ladezeit und der 30-minütigen Fahrleistung ein immenses Potenzial für die Dekarbonisierung weiterer Schwerlastsegmente neben dem Bergbau”, sagte Sauerberg mit Blick auf die Entscheidung für die „SuperBattery“ von Skeleton.

Der Energiespeicher können bis zu 50.000 Zyklen laufen, erklärte ein Skeleton-Sprecher zu den technischen Spezifikationen der „SuperBattery“ auf Nachfrage von pv magazine. Zudem könne sie schnell geladen werden. Skeleton zufolge sei eine 100-mal schnellere Aufladung im Vergleich zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien möglich. Geländefahrzeuge ließen sich somit in weniger als einer Minute aufladen, um Reichweite für eine weitere Stunden zu haben. Die „SuperBattery“ verfüge über eine Energiedichte von 65 Wattstunden pro Kilogramm. Insgesamt ergeben sich durch den Einsatz der „SuperBattery“ sehr geringe Kosten pro Kilowattstunden verglichen mit anderen Lithium-Batterietechnologien. Zudem sei der Speicher frei von kritischen Rohstoffen wie Kobalt, Kupfer, Nickel und Graphit, was die Sicherheit erhöhe, selbst bei äußeren Einwirkungen wie Druck, Überhitzung und starken Beschädigungen.

„In den nächsten sieben Jahren stellt der Bergbausektor für uns einen der größten Märkte, mit einer Umsatzmöglichkeit von rund 95 Milliarden Euro dar“, ergänzte Taavi Madiberk, Co-Founder und CEO bei Skeleton Technologies. „Dies ist nicht nur auf die Dekarbonisierung zurückzuführen, sondern auch auf die greifbaren wirtschaftlichen Vorteile für die Anwender unserer Lösungen.“ Den Beginn der Massenproduktion seiner „SuperBattery“ plant Skeleton für 2024.

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