CNBM baut CIGS-Modulfabriken weiter aus und Singulus liefert die Maschinen

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Auf der China International Import Expo (CIIE) in Shanghai kam es in der vergangenen Woche zu einer Unterzeichnungszeremonie zwischen Vertretern von Tochterunternehmen des chinesischen Staatskonzerns CNBM und der Singulus Technologies AG. Allerdings unterschrieben sie keine rechtlich bindenden Verträge, sondern bestätigten damit, dass sie sich auf maßgebliche Parameter zur Lieferung von Produktionsanlagen der ersten Ausbaustufe mit 150 Megawatt für die nächste Fabrik von CNBM für CIGS-Dünnschichtmodule in der Stadt Xuzhou verständigt haben. „Die rechtlich bindenden Verträge sollen nun innerhalb der kommenden Zeit zwischen den operativ beteiligten Unternehmen geschlossen werden“, wie es am Montag von Singulus weiter hieß.

Der deutsche Photovoltaik-Anlagenbauer geht derzeit von einem Auftragsvolumen von rund 57 Millionen Euro für die Bestellung aus. Die Bestätigung werde noch für das vierte Quartal erwartet. Nach Abschluss der Verträge sei kurzfristig auch mit Anzahlungen und dem Projektstart zu rechnen.

In der chinesischen Stadt Bengbu ist die Produktion in der ersten Fabrik für CIGS-Dünnschichtmodule mittlerweile angelaufen. Nach diesem Erfolg will CNBM nun seine ambitionierten Ausbaupläne weiterverfolgen, wie es von Singulus hieß. Diese sehen vor, dass nach Bengbu und Meishan auch in Xuzhou als drittem Standort in China ein Werk für Dünnschichtmodule mit einer Jahreskapazität von 300 Megawatt entstehen soll. Nach den Plänen von CNBM soll an allen Standorten die Kapazität in weiteren Ausbaustufen noch deutlich erhöht werden, wobei Singulus wichtiger Technologielieferant bleiben dürfte. Immerhin hat der chinesische Staatskonzern erst zu Jahresbeginn seinen Anteil an dem deutschen Maschinenbauer auf 17 Prozent aufgestockt.