Hevel erweitert Kapazität für Heterojunction-Module auf 260 Megawatt

Teilen

Die Hevel Group hat das Hochfahren ihrer Produktion in Russland abgeschlossen. Die Kapazitäten für die jährliche Fertigung von Hochleistungsmodulen sei in diesem Zuge von 160 auf 260 Megawatt erhöht worden, hieß es von dem russischen Photovoltaik-Hersteller am Montag. Zugleich präsentierte Hevel seine neuen bifazialen 5-Busbar-Hochleistungsmodule. Auf der Vorderseite würden sie eine Leistung von 380 Watt haben, zuzüglich eines Ertrags von bis zu 10 Prozent von der Rückseite. Auf der Intersolar Europe 2019 in München präsentierte der Hersteller bereits sein Modul mit 380 Watt sowie ein 60 Zell-Heterojunction-Modul mit 325 Watt sowie Solarzellen mit einem Wirkungsgrad von 23 Prozent. Hevel habe zudem entschieden, die Smartwire-Produktionslinie weiter zu nutzen, um die Kundenwünsche erfüllen zu können.

2016 beschloss Hevel, seine Produktion von Dünnschicht- auf Heterojunction-Module umzustellen. In dem Jahr lieferte der deutsche Maschinenbauer Singulus erste Produktionsanlagen nach Russland. Im vergangenen Herbst bestellte Hevel dann noch neue Stringersysteme inklusive Layup bei Teamtechnik für die Herstellung der Heterojunction-Module.

Nach eigenen Angaben verfügt das russische Photovoltaik-Unternehmen derzeit über eine Projektpipeline von etwa einem Gigawatt. Darunter befinden sich 389 Megawatt, die Hevel bereits verteilt auf 16 Photovoltaik-Kraftwerke in Betrieb genommen hat sowie 178 Megawatt, die derzeit in Kasachstan gebaut würden.