Altmaier will voraussichtlich drei Batteriezell-Konsortien unterstützen

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Im November 2018 verkündete Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), eine Milliarde Euro für den Aufbau einer Gigawattfertigung für Batteriezellen in Deutschland bereitzustellen. Das Geld ist in seinem Haushalt eingestellt, aber noch nicht vergeben. Konsortien können sich um die Mittel bewerben. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters erklärte Altmaier nun, dass das Geld nicht nur an ein, sondern drei Konsortien gegeben werde. Die Entscheidung dazu werde voraussichtlich bis zum Jahresende fallen. „Der Prozess läuft und wir werden nach Abschluss unseres Auswahlverfahrens die nötigen beihilferechtlichen Unterlagen bei der EU-Kommission einreichen”, ergänzte Altmaier der Nachrichtenagentur. Bis zum Jahresende hoffe er auf Klarheit aus Brüssel.

Verschiedene Konsortien sind bereits gebildet oder entstehen derzeit. In einem arbeiten der französische Autokonzern Peugeot, seine deutsche Tochter Opel und der Batteriehersteller Saft zusammen. Erst in der vergangenen Woche kündigte Volkswagen seinen Einstieg bei Northvolt an. Gemeinsam mit dem schwedischen Unternehmen ist auch die Gründung eines Joint Ventures geplant, das den Bau einer Gigawattfabrik für Batteriezellen in Niedersachsen in nicht allzu ferner Zukunft erwägt. Bereits konkret ist das Vorhaben des chinesischen Unternehmens CATL, dass eine Fertigung im Gigawattmaßstab in Thüringen bis 2022 aufbauen will.