In China geht schwimmende Photovoltaik-Anlage mit 70 Megawatt ans Netz

Floatovoltaik, schwimmende Photovoltaik in China

Teilen

In der chinesischen Stadt Suzhou in der Nähe von Shanghai ist eine schwimmende Photovoltaik-Anlage mit 70 Megawatt Nennleistung ans Netz gegangen. Das teilte das französische Photovoltaik-Unternehmen Ciel & Terre jetzt mit. Das „Floatovoltaik“-Projekt befinde sich in einem ehemaligen Kohlebergbau- und Überschwemmungsgebiet und solle vor allem die Energiestruktur in der Provinz und die Umweltqualität vor Ort verbessern. Neben Ciel & Terre waren auch Konstrukteur China Energy Conservation Solar Technology Co., Ltd. sowie EPC-Firma China Energy Engineering Group Shanxi Electric Power Design Institute Co., Ltd. an der Umsetzung beteiligt.

Wie Ciel & Terre mitteilt, erstreckt sich das schwimmende Photovoltaik-Kraftwerk der mit 13 Inseln über eine Fläche von 140 Hektar beziehungsweise 1,4 Quadratkilometern und sei mit einer neuen, insgesamt 18 Kilometer langen 110-Volt-Freileitung an das Stromnetz angeschlossen worden. Die Zentralwechselrichter mit Mittelspannungstransformatoren seien mit Hilfe von Betonpfählen auf dem Wasser und nicht am Ufer errichtet worden.

Das schwimmende Kraftwerk soll laut Ciel & Terre im ersten Jahr bis zu 77.693 Megawattstunden Strom erzeugen. Innerhalb der kommenden 25 Jahre sollen es rund 1,94 Millionen Megawattstunden sein.

*Anmerkung der Redaktion: Sungrow hat uns nach der Veröffentlichung des Artikels darauf hingewiesen, dass es bereits größere schwimmende Photovoltaik-Anlagen realisiert hat, darunter drei mit mehr als 100 Megawatt Leistung in China. Wir haben den Artikel daher am 21.3.2019, 17:45 Uhr entsprechend angepasst und aktualisiert.