Leclanché beschafft sich Kapital und trennt sich von potenziellem Investor

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Leclanché SA und FEFAM, der größte Aktionär des Schweizer Unternehmen, haben ein Finanzpaket abgeschlossen. So habe FEFAM eine Investition von bis zu 20 Millionen Schweizer Franken zur Gründung eines Joint Ventures in Indien aus einer Fazilität von 50 Millionen Schweizer Franken zur Finanzierung von Akquisitionen und Joint Ventures genehmigt, teilte der Energiespeicher-Anbieter am Montag mit. Zudem habe FEFAM seine Absicht bekräftigt, Schulden von Leclanché in Höhe von 24 Millionen Schweizer Franken in Eigenkapital zu wandeln. Hierfür stehe allerdings die Zustimmung der Übernahmekommission und der Abschluss des Kapitalerhöhungsverfahren noch aus. Die Kapitalerhöhung war am 6. Juni angekündigt worden und umfasst 16,5 Millionen Schweizer Franken.

Zugleich hat sich Leclanché entschieden, eine unverbindliche Vereinbarung mit einem potenziellen strategischen Investor zu beenden, wie es weiter hieß. Beide Seiten hätten sich nicht über die Bedingungen und den Zeitpunkt der Finanzierung einigen können. Allerdings werde Leclanché weiter nach potenziellen strategischen Investoren suchen, um die Gesamtfinanzierung des Unternehmen auf 100 bis 125 Millionen Schweizer Franken zu erhöhen. Bis 2020 strebt der Schweizer Anbieter von Energiespeicherlösungen ein positives EBITDA an.

„Diese Vereinbarungen beinhalten eine am 5. Juni angekündigte Investition von 75 Millionen Schweizer Franken, eine Vereinbarung zur Umwandlung eines Großteils der Schulden in Eigenkapital vorbehaltlich der Zustimmung der Übernahmekommission und schließlich die Genehmigung einer Beteiligung an einem potenziellen Joint Venture in Indien, wodurch wir uns freuen, den Markt zu gegebener Zeit zu aktualisieren“, erklärte Jim Atack, Vorsitzender von Leclanché, zur Vereinbarung mit FEFAM.